Eschenbach
18.01.2023 - 16:54 Uhr

Eschenbach trauert um Peter Mielich

Kürzlich feierte Peter Mielich noch Geburtstag. Nun ist der bekannte ehemalige Eschenbacher Lehrer verstorben.

Ein Pädagoge aus Berufung: Peter Mielich. Archivbild: rn
Ein Pädagoge aus Berufung: Peter Mielich.

Im vergangenen Oktober beging Peter Mielich seinen 88. Geburtstag. Am vergangenen Sonntag starb der Pädagoge aus Berufung. Mit Ende des Schuljahres 1995/96 war er als stellvertretender Leiter der Eschenbacher Wirtschaftsschule in den verdienten Ruhestand getreten.

Der gebürtige Stuttgarter studierte nach dem Schulbesuch in Stuttgart und Reutlingen bis 1962 an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Referendarzeit verbrachte er in Mainz und an der Kreisberufsschule Eschenbach, wo er zum Studienrat auf Probe und gleichzeitig zum Stellvertreter des Schulleiters ernannt wurde. 1970 folgte die Beförderung zum Oberstudienrat.

Als der kaufmännische Bereich der Berufsschule abgezogen wurde, wechselte der Pädagoge an die Wirtschaftsschule. Unter Victor Kuntschik wurde er stellvertretender Schulleiter und zum 1. September 1976 zum Studiendirektor ernannt. Wegen seiner Korrektheit genoss er im Kollegenkreis hohes Ansehen. Sein gelassenes, ruhiges und auf Ausgleich bedachtes Wesen machte ihn zu einem geschätzten Mitarbeiter und Kollegen, dessen Autorität auch bei den Schülern anerkannt war. Bereits in einem Besichtigungsbericht der Kreisberufsschule aus dem Jahr 1969 ist über ihn zu lesen: „Besonders hervorzuheben sind sein großes Verantwortungsbewusstsein, seine Zuverlässigkeit in der Erledigung dienstlicher Aufgaben und sein korrektes Verhalten.“

Die große Verbundenheit mit seiner ehemaligen Schule dokumentierte er als Ruheständler. Bei der Gründungsversammlung des „Fördervereins Wirtschaftsschule“ am 1. März 2003 übernahm er den Vorsitz. Nach der Übergabe dieses Amts 2007 an Klaus Möller blieb er dem Vorstand noch viele Jahre als Beisitzer erhalten. Um den Mittelpunkt der Familie trauern Ehefrau Doris und die Familien der beiden Kinder.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.