„Komm – mach die Türe auf!“ Unter diesen Leitgedanken stand die Waldweihnacht, zu der die Kolpingfamilie an die Wegegabelung Hotzaberg/Breitenlohe geladen hatte. Ein loderndes Feuer, ein großes beleuchtetes Fenster und das Glitzern von Schnee- und Reifkristallen an den umstehenden Bäumen schufen eine stimmungsvolle Atmosphäre, der ein Bläserensemble eine besondere Note verlieh. Das offene Feuer war auch den Bläsern sehr willkommen. Sie nutzten es zum Anwärmen ihrer Instrumente.
Vorsitzender Peter Polatschek erinnerte an Zeiten, in denen Menschen im Winter bei ihren Tieren wohnten, um nicht zu erfrieren: „Ihnen fehlte es an Holz zum Heizen, oder auch an dichten Fenstern und Türen, die die Wärme im Haus hielten.“ Ein Sprecher trug dazu die Geschichte von einem frierenden Hirtenjungen vor, die inhaltlich Anleihen an der Herbergssuche zu Bethlehem nahm und in der ein ursprünglich hartherziger, alter Mann erkannte, was wirklich wichtig im Leben ist und dazu aufrief: „Kommt ins Haus. Ich habe Holz genug. Wir wollen die Wärme zusammen teilen.“
Pfarrer Johannes Bosco erbat für diejenigen, "die nichts mehr hören können vor lauter Weihnachtsgeschrei, die nichts mehr sehen wollen vor lauter falschem Glanz", dass "Engel leise zu ihnen sprechen, damit sie verstehen.“ Die Bläser bereicherten das Geschehen mit Liedern wie „Wir sagen euch an, den lieben Advent“, „Tauet Himmel“, „Macht hoch die Tür“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“. An die Feierrunde waren dazu Liedtexte verteilt worden. Ein Christkindl verteilte an eine bisher ausharrende Kinderschar kleine Präsente. Bei Glühwein und Tee ergaben sich rege Plauderrunden.














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