"Wann stehen für Interessenten Bauplätze im neuen Siedlungsgebiet Esperngasse zur Verfügung?" Mit dieser Frage wandte sich im Stadtrat Marcus Gradl an den Bürgermeister. Peter Lehr verwies auf einen erforderlich gewordenen weiteren Billigungs- und Auslegungsbeschluss zu Flächennutzungs- und Bebauungsplan, der in der nächsten Sitzung das Gremiums auf der Tagesordnung stehen wird.
Als Grund für diese Maßnahme nannte er einen noch bestehenden Pachtvertrag für eine landwirtschaftliche Fläche. Dazu gab er bekannt, dass den Pächtern von im neuen Baugebiets Esperngasse-Ost liegenden Grundstücken die Verträge 2017 gekündigt worden seien.
Gemäß bisheriger Praxis sei dies mit einfachem Brief erfolgt. Da einer der betroffenen Pächter - dessen Fläche betrifft sechs geplante Parzellen direkt - nun angegeben habe, kein Kündigungsschreiben erhalten zu haben, sei in diesem Fall eine erneute Kündigung mit den üblichen Fristen erforderlich geworden. Lehr verwies auf wiederholte Gespräche, in denen "deutliche Pachtentschädigungen" angeboten worden seien. "Da diese Vermittlungsversuche erfolglos geblieben sind, wird die Erschließung des südlichen Teils des neuen Baugebiets mit 16 betroffenen Parzellen bis 2021 blockiert", resümierte er.
Der Auslegungsbeschluss zu dem nun reduzierten Bebauungsplan enthält auch eine kleine Änderung hinsichtlich des vom Landratsamt geforderten Lärmschutzwalls zwischen Wohngebäuden und dem Steinmetzbetrieb Dilling. (rn)
Eschenbach
20.06.2018 - 16:18 Uhr
Esperngasse-Ost: Pachtvertrag blockiert Bebauungsplan
von Walther Hermann
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