Sommerzeit – Urlaubszeit – Reisezeit. Viele starten mit dem eigenen Auto, dem Motorrad oder auch mit dem Fahrrad in die hoffentlich schönste Zeit des Jahres. Einen Dienst ganz besonderer Art bieten vor der großen Reisewelle viele Kirchengemeinden. Auch Stadtpfarrer Thomas Jeschner lud am Samstagabend nach der Vorabendmesse vor der Pfarrkirche und auf dem Marienplatz zur Fahrzeugsegnung, die zahlreiche Besitzer fahrbarer Untersätze nutzten. Vom Moped bis zum Traktor reichte die Palette der Fahrzeuge.
Zum besseren Verständnis der Zeremonie machte der Stadtpfarrer deutlich: „Wir segnen kein Blech, sondern die Fahrer und Nutzer der Fahrzeuge.“ Zwar sei der Segen keine Versicherung oder Garantie für unfallfreies Fahren, aber ein Zeichen für einen Glauben, den der Christ mit seinen Sinnen erfahren könne. Wichtig war für den Ortsgeistlichen die Bewertung: „Es geht um die Überzeugung, dass Gott mit uns ist.“ Auch auf den Aspekt der Selbstverpflichtung verwies der Stadtpfarrer.
Seinen Appell an die Verkehrsteilnehmer verband der Kirchenmann mit der Aufforderung, sich auf den Straßen rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst zu verhalten. Nur dann sei die Bitte um den Segen für Fahrzeuge und Nutzer glaubhaft. In diesem Sinne lautete auch das Segensgebet: „Herr und Gott, wir stehen vor deinem Angesicht und rufen zu dir. Segne diese Fahrzeuge und beschütze alle vor Unglück und Schaden, die sie in Beruf und Freizeit benützen. Gib, dass wir im Straßenverkehr allezeit verantwortungsbewusst bleiben. Mach uns rücksichtsvoll und hilfsbereit."













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