Die Gemeinschaftsveranstaltung von Musikschule und Grundschule wurde für Kinder, Eltern und Großeltern zu einem farbenprächtigen Musikerlebnis. Der Leitgedanke war angelehnt an das gleichnamige Werk von Camille Saint-Saens, das in Auszügen von Musikschülern mit verschiedenen Instrumenten dargeboten wurde. Dabei charakterisierten die jungen Instrumentalisten einzelne Tiere musikalisch. Viele der kleinen Vokalisten und Instrumentalisten hatten das Thema des Abends begeistert aufgenommen und waren kostümiert oder gar maskiert für ihre Bühnenauftritte erschienen.
Nach dem Vorspiel „Winter ade“ der Flötengruppe der MGS betonte Rektor Wolfgang Bodensteiner in seinen Willkommensworten, dass die Schule mehr ist als ein Vermittler von Lesen, Schreiben und Rechnen. Ein Beweis dafür war für ihn das „heutige Schulfach 5. Jahreszeit“. Als Ideengeber des Faschingskonzerts, das noch lange in Erinnerung bleiben soll, nannte er Joachim Steppert. Zum „Karneval der Tiere“ kündigte der Leiter der Musikschule zum tierischen Feiern viel buntes Volk und viele verbindende Texte an.
Der Narhalla-Marsch einer Bläsergruppe stimmte auf das närrische Geschehen ein, zu dem ein junger Sprecher erklärte: „Niemand hätte die beschwerliche Reise und den ungewohnten Kostümzwang auf sich genommen, wenn es sich nicht um ein kulturelles Ereignis von erregender Einmaligkeit handelte.“ In dichterischer Freiheit sprach er gar von 4791 seltsam kostümierten Tieren allein auf den Sitzplätzen der Arena, ganz zu schweigen von den unzähligen Affen und Vögeln auf den überlasteten Wipfeln der Bäume. Die Besucher der Schularena nahmen ihm diese Wortwahl nicht übel und übertrugen die märchenhafte Aussage auf die große königliche Verwandtschaft seiner Majestät des Löwen, der zu Trompeten-, Klarinetten- und Klavierklängen „gelangweilt in die Menge winkte“. Angefeuert von Klarinetten- und Klavierklängen hoben gar Hühner und Hähne zum Pariser Schildkröten-Ballett die Beine.
Am phantastischen Reiseweg nahmen bei Blockflöten-, Klarinetten-, Querflöten- und Klavierklängen auch Schildkröten, Elefant und Schwan teil. Aufmerksam lauschten die Zuschauer der musikalischen Umsetzung von Schritten und Bewegungen der Tiere. Besonders bedächtig „klangen“ die Schritte des Elefanten. Und der Schwan „schwebte“ hörbar über das Wasser. Als Interpreten genossen Anne Dötsch, Simon Götz, Lara Hauser, Anna Kastl, Theresa Mayer, Hannah Mayer, Emilia Nickl, Esther Nußstein, Anton Riedl, Noah Ruhland, Leonhard Schultes, Bastian Winhöfer und Elijah Woodworth den Applaus des Publikums.
Auch im zweiten Teil der Musikgala zeigten die Instrumentaleleven das breite Spektrum der Angebote der Musikschule. Ausschließlich Solisten stellten sich mit Geige, Gitarre, Klarinette, Klavier, Querflöte, Saxophon, Schlagzeug und Trompete mit bekannten Titeln vor wie „Oh when the saints“, „Ramba Zamba“, „Guantanamera“, Allegretto, „Huri Huri“ der Maori, „Lausbuben-Dixie“, einem Ukrainischen Tanz oder „Flaming Snare“ ihrem dankbaren Publikum vor. Über den Applaus, den Lohn eines jeden Künstlers, freuten sich Sarah Brand, Valentin Daniel, Katharina Ficker, Tobias und Oliver Götz, Katharina Graser, Anna Hefner, Lars Heindl, Juliane Hey, Martin Kastl, Sarah-Lin Kausler, Juliane Klünk, Pia Rubenbauer, Fiona und Marie Seemann, Amelia Staub, Luise Ulrich und Ferdinand Zeitler. Der Kinderchor bereicherte das Programm mit der „coolen Bongo-Disko“ und einem „Sitz-Boggie-Woogie“ mit vielen Arm-, Bein- und Körperbewegungen.
Joachim Steppert dankte für die schöne und erfolgreiche Zusammenarbeit der MGS mit der Musikschule und sah in dem Faschingskonzert eine optimale Möglichkeit zum Vorstellen der Instrumentenvielfalt der Musikschule. „Diese Veranstaltung wäre ohne Lehrkräfte der MGS und der Musikschule und besonders ohne Joachim Steppert nicht möglich gewesen“, resümierte Wolfgang Bodensteiner und gratulierte allen Mitwirkenden zu deren Fortschritten.
















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