14.07.2019 - 10:24 Uhr
EschenbachOberpfalz

Festgottesdienst zum 70. Geburtstag von Gerda Rupprecht

Ausgeglichen, verlässlich, immer freundlich sind Begriffe, die in Eschenbach mit ihrem Namen verbunden werden. Mit der Familie, Verwandten und Vertretern vieler Vereine feierte Gerda Rupprecht ihren 70. Geburtstag.

Die ehemalige Eschenbacher Stadträtin Gerda Rupprecht feiert in Tremmersdorf ihren Geburtstag. Dabei sind auch ihr Ehemann Josef (Zweiter von rechts) und die Söhne Martin (links) und Wolfgang (rechts).
von Georg PaulusProfil

Eine Geburtstagsfeier, die mit einem Festgottesdienst beginnt, gibt es nicht alle Tage. Den Wunsch erfüllte Ruhestandspfarrer Helmut Süß zum 70. Geburtstag Gerda Rupprecht. 1949 geboren wuchs die Tochter der Eheleute Ernst und Amalie Lenz auf einem kleinen Bauernhof auf. Nach der Schule begann sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei den damaligen Vereinigten Sparkassen im Landkreis Eschenbach. Acht Jahren als Angestellte folgte 1969 die Heirat mit Josef Rupprecht, der ebenfalls Sparkassenangestellter war. In den 1970er Jahren vergrößerte sich die Familie mit den Söhnen Wolfgang und Martin, welche besondere Aufgaben und Unterstützung für die Familie erforderten. Ab diesem Zeitpunkt widmete sich Gerda Rupprecht voll ihrer Familie. Dass sie trotzdem bereit war und ist, in Kirche und Staat Verantwortung zu tragen, zeigte sich bei der Feier ihres 70. Geburtstags.

"Seid dankbar", ein Apostelwort stellte Pfarrer Süß beim Gottesdienst in der Tremmersdorfer Peter-und-Paul-Kirche in den Mittelpunkt der Predigt. Musikalisch wurde die Messfeier durch die Veh-Harfen-Gruppe des Katholischen Frauenbundes Eschenbach begleitet. Ergreifend war die Hymne "Ich bete an die Macht der Liebe" als Solo des Harfen-Ensembles. Bei der weltlichen Geburtstagsfeier im Gasthof Schmid musste Gerda Rupprecht viele Hände schütteln und durfte viele Glückwünsche entgegen nehmen. Katholischer Frauenbund, Pfarrgemeinderat, Frauenunion, der CSU-Ortsverband und der Seniorenclub gratulierten.

Im Frauenbund war Gerda Mitbegründerin der Veh-Harfen- Gruppe, sechs Jahre war sie Stadträtin der CSU, bis vor kurzem diente sie bei Gottesdiensten als Lektorin und war wegen des deutlichen Vortrags aller Texte sehr geschätzt worden. "Gerda war eine zuvorkommende, immer verlässliche, ausgezeichnete Leiterin im Zahlungsverkehr", beschrieb Helmut Hollmer, ihr ehemaliger Chef bei der Sparkasse, seine damalige Mitarbeiterin. Schmunzelnd merkte er an, manchmal gedacht zu haben, Chef eines Heiratsvermittlungsbüros zu sein, "weil so viele der Angestellten weggeheiratet worden sind".

Auch Klaus Lehl, Ortsvorsitzender des VdK, bekundete die Wertschätzung der Jubilarin. Seit zwölf Jahren sei Gerda als seine Stellvertreterin unermüdlich im Einsatz. Aus der gemeinsamen Zeit im Stadtrat habe er sie als Kämpferin kennengelernt und wünschte ihr weiterhin beste Gesundheit. "Seit Jahrzehnten ist ihr Mann Josef Rupprecht zuverlässiger Hüter der Finanzen der Gesellschaft Frohsinn", sagt Präsident Erwin Dromann. "Gerda ist immer als Kuchenbäckerin im Einsatz. Der Josef, die Gerda, der Wolfgang und der Martin waren schon immer treue Festgäste", lobte Dromann und wünschte sich, dass das auch so bleibt.

Mit einem herzlichen "Vergelts Gott" verabschiedete Gerda Rupprecht die Geburtstagsgäste. Sie dankte Pfarrer Helmut Süß für die Gottesdienstfeier, dem Veh-Harfen-Ensemble für die Musik, Hildegard Schmid und ihrem Team für die Gastfreundschaft und das Mittagessen sowie allen Verwandten für ihre Hilfe als Kuchenbäckerinnen und den Gästen für die vielen Geschenke.

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