Seit der vergangenen Woche hat der Rußweiher einen neuen Blickfang bekommen - so manche haben schon verwundert die Köpfe über die bunten Flamingos im Wasser gedreht. Bürgermeister Marcus Gradl erklärt wie die "Zugvögel" aus Mittelfranken nach Eschenbach kamen.
Als er seine Tochter ins Training nach Nürnberg fuhr, fielen ihm die Tretboote an einem See auf. "Das wäre doch auch was für den Rußweiher", hat er sich gedacht und machte sich online auf die Suche, wo sowas zu bekommen ist. Tatsächlich standen genau diese Tretboote zum Verkauf. Der bisherige Betreiber war gezwungen, seine Flotte wegen Vertragszwang nur noch von einem Hersteller zum beziehen und musste die fremden Boote nun abschaffen.
Eine Besichtigung zeigte, dass die vier eineinhalb Jahren alten Flamingo- und zwei Schwanen-Tretboote noch gut in Schuss waren. So machten sich der "Schwarm" per Lkw auf nach Eschenbach. Zur Jungfernfahrt hatte er sich politische Kollegen eingeladen. Die Stadträte Thomas Riedl, Andreas Hermann, Jürgen Schäffler, Thomas Ott, Udo Müller, Korbinian Dunzer, Kulturbeauftragter Michael König, Elisabeth Gottsche und Klaus Lehl sowie Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies prüften die Vögel auf ihre Seetauglichkeit. Sie bestanden den Test ohne Probleme und bieten einen neuen Blickfang am Rußweiher. Für Fotos werden die Vögel ebenfalls gerne genutzt.















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