Eschenbach
22.03.2026 - 14:26 Uhr

Gänsehautmomente bei Benefizkonzert "Musik im März" in Eschenbach

Das Eschenbacher Ensemble "Stodtbergsait’n" und das Akustik-Duo „Tunes for Two“ gestalteten ein Benefizkonzert zur Förderung der Arbeit der Schulvorbereitenden Einrichtung Grafenwöhr. Aber auch eine Eschenbacher Schule profitierte.

Das Sonderpädagogische Förderzentrum versteht es, neben Schülern auch Erwachsene zu „fördern“. Mit dem Benefizkonzert „Musik im März“ sprach es einen großen Besucherkreis an. Den abwechslungsreichen Abend mit regionalen Musikgrößen und kulinarischen Spezialitäten verglich das begeisterte Publikum zunehmend mit einem Sommernachtstraum. Die Zeitreise durch acht Jahrzehnte Musikgeschichte weckte Erinnerungen. In der Anwesenheit vieler Kollegen von einst und heute sah Rektor Andreas Demleitner einen Beweis der Verbundenheit.

Eine „Zeitreise von 1932 bis 1965“ kündigte Dr. Georg Bayerl an. Die "Stodtbergsait’n" verbreitete bereits mit "Tipitipitipso" gute Laune, die sich bei Evergreens wie „Island in the Sun“, „Santo Domingo“, „Senitmental Journey“ oder „Buona sera“ stetig steigerte und bei der bayerischen Version von „Der weiße Mond von Maratonga“ mit „Der weiße Hund vo dera Frau dou … der hot mei Hosn zerfetzt“ einen Höhepunkt erreichte. An durchtanzte Nächte erinnerten auch "Kriminaltango", "Volare" und das sentimentale „Everybody loves somebody“. Menschliche Schwächen pointierte der „Kühlschrank-Song“ mit der Zusicherung: „Du machst mi net schlank!“

Dem stimmungsgeladenen Publikum bot „Tunes for Two“ einen modernen Kontrast und sorgte mit reduzierten, gefühlvollen Klängen für Gänsehautmomente. Die musikalische Bandbreite reichte vom Hoffnungssong aus der Zeit von Martin Luther King bis zu „Micha, mei Micha, du host den Farbfilm vergess’n“, machte mit „Falling in Love with you“ Station bei Elvis, mit dem „Schokoladensong“ bei Trude Herr und mit "Preacher Man“ bei Dusty Springfield. Die Vielfalt ihres Repertoires bewiesen Johanna Gerber und Andreas Demleitner mit der Megaschnulze „Herz wie a Bergwerk“, Country-Songs und dem Titanic-Abschluss „Jack, come back no more“, mit dem sie ihr Publikum nach mehr als drei Stunden Hörgenuss zu stürmischem Beifall mitrissen.

In der kurzen Pause hatten Martina de Morais Lopes und Jürgen Grundl-Dötsch mit Informationen zum veranstaltenden Förderverein aufgewartet, der seit 32 Jahren das Schulleben des Förderzentrum und der Schulvorbereitenden Einrichtung Grafenwöhr mitprägt. In der Spende von Kolping (200 Euro) sahen sie ein „Beispiel für andere Vereine“ und übergaben der "Stodtbergsait’n" Geschenke „für nach der Probe“. Über Blumen freute sich Johanna Gerber.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.