Gaststättenbereich die „größte Baustelle“ beim SC Eschenbach

Eschenbach
14.10.2021 - 16:35 Uhr

„Wir haben die Corona-Situation gut gemeistert, alle Sparten haben den Betrieb wieder aufgenommen, und die Austritte haben sich im Rahmen gehalten.“ Zufrieden eröffnet Thomas Mikolei die Jahreshauptversammlung des SC Eschenbach.

Das Umfeld der Soccer-Arena (rechts) neben dem B-Platz des SCE hat eine attraktive Gestaltung erhalten.

Ulrich Hesl begann bei der Zusammenkunft in der Festhalle mit den Berichten der fünf Vorsitzenden und nahm zur Mitgliederentwicklung seit 2012 Stellung. Er berichtete dabei von einem Rückgang von 1006 auf 892 Sportler. Insbesondere bedauerte er, dass in den Corona-Jahren 2020 und 2021 die Neueintritte von Unter-20-Jährigen spürbar zurückgegangen seien.

Hesl informierte über die „Bewegungsförderung für Kinder in Bayern“ des Freistaats. Sie beinhaltet einen Gutschein über 30 Euro für eine Jahresmitgliedschaft (neu) in einem Sportverein. „Da der Mitgliedsbeitrag für Kinder 36 Euro beträgt, übernimmt der Förderverein den Restbetrag“, versicherte er.

Zur „Erlebnismeile SCE“ mit Pumptrack-Anlage, Jugendtreff, Soccer-Arena, Torwand/Basketballkorb, Spielplatz und Tribüne nahm Thomas Mikolei Stellung. Er sprach dabei von Synergieeffekten und informierte mit einem Bildbericht über die „Baustelle SCE“ mit Gestaltung des Jugendtreffs und Umbaumaßnahmen im Bereich der Festhalle mit ehemaliger Bar-Anlage und Sportgaststätte.

Im Gaststättenbereich sah er die „größte Baustelle“ und kündigte eine Erneuerung der aus den 1970er Jahren stammenden Wand- und Deckenverkleidung sowie die Einrichtung einer Zoiglstube mit „urigem Balkeneinbau“ an. Die bisherigen Arbeiten seien mit „bisher 100 Prozent Eigenregie“ erledigt worden.

Gut angenommen worden sei der Rasenmähroboter. Der Soccer-Arena, deren Umfeld eine attraktive Gestaltung erfahren hat, bescheinigte Mikolei eine große Nachfrage. Mit Beispielen bekräftigte er die Bereitschaft, SCE-Anlagen auch anderen Vereinen zur Verfügung zu stellen. In seinem Ausblick kündigte er für November die Eröffnung der Sportheimgaststätte durch einen Wirt „aus der Umgebung mit Erfahrung“ und in 448 Tagen die Feier von „100 Jahre SCE mit sehr interessanten Veranstaltungen“ an.

Andreas Theobald erklärte sich bereit, bis zu den Neuwahlen 2022 kommissarisch den Vorsitz für den Sportbetrieb Fußball zu übernehmen. Zu den „alternativlosen Gründen“ der bis auf Weiteres gebildeten Spielgemeinschaften der Fußballjugend mit den Vereinen Tremmersdorf und Trabitz nahm Michael Brüchner Stellung.

Breiten Raum nahmen in der Jahreshauptversammlung die Berichte der Sparten ein. Die Fußballer freuen sich über den jüngsten starken Zuwachs der jüngeren Jahrgänge und nach mehrjähriger Pause die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Alten Herren. Ebenfalls laufenden Zuwachs für die neun Mannschaften im Spielbetrieb meldet Tischtennis.

Auf viel Online-Training und starke Fluktuation im Jugendbereich blickt Karate zurück. Die Leichtathleten freuen sich mit Ronja Melzner über den Titel „Deutsche Jugendmeisterin im Speerwurf“. Die Judoka erhielten regelmäßig Tipps für häusliches Training und veranstalteten eine Gürtelprüfung. Von acht Mannschaften der Kegler gelang drei Teams der Aufstieg.

Bürgermeister Marcus Gradl bescheinigte dem SCE, dass bei ihm „trotz eineinhalb Jahren tote Hose etwas rund gegangen ist“ und sich die Verantwortlichen mit viel Herzblut für den Verein eingebracht hätten.

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