Eschenbach
13.05.2019 - 11:01 Uhr

Gläubige lobpreisen Maienkönigin

„Wir ziehen zur Mutter der Gnade.“ Mit dieser Liedankündigung rief Monika Stopfer die vielen Teilnehmer der Maiandacht des Katholischen Frauenbundes zum Mitfeiern auf.

Der Katholische Frauenbund und zahlreiche Gläubige feiern eine Maiandacht in der Maria-Hilf-Bergkirche. Bild: rn
Der Katholische Frauenbund und zahlreiche Gläubige feiern eine Maiandacht in der Maria-Hilf-Bergkirche.

Die Textbeiträge zu den Mariengesängen der Maiandacht des Katholischen Frauenbundes waren überwiegend Maria und Elisabeth gewidmet. „Wir treffen uns jeden Freitag in der Bergkirche, um bei Andachten Maria zu ehren“, verkündete Pfarrer Thomas Jeschner den zahlreich erschienenen Marienverehrern. Er dankte außerdem dem Frauenbund, der mit seiner Veeh-Harfen-Gruppe die Gestaltung übernommen hatte. In dem Eröffnungslied sah Stopfer ein Hoffnungslied, „das durch alle Zeiten von der erlösten Welt als Dankesruf zu Gott empor stieg“. Sie erinnerte an die Überlieferung, nach der Maria übers Gebirge zu Elisabeth eilte und fuhr fort: „Auch heute begegnen sich täglich viele Menschen, begegnen sich aber in Wahrheit nie. Echte Begegnung geschieht dort, wo ein guter Geist herrscht. Maria betet bei dieser Begegnung mit Elisabeth. Ihr Gebet ist ein Lied. Wir hören keine Bitte, nur Lobgesang und Dank.“ Zu einem Lobgesang wurde auch diese Maiandacht, der die Veeh-Harfen-Spielerinnen unter Leitung von Ulrike Dziwinski einen klangvollen Rahmen gaben.

Die Strophen des Liedes „Maria dich lieben“ wurden unterbrochen mit Gedanken zur Engelsbotschaft und dem Beitrag wechselnder Sprecherinnen. Mit Blick auf das biblische Geschehen riefen sie dazu auf, in den Lobpreis Mariens einzustimmen und darüber nachzudenken. In ihren zahlreichen Gedanken und Wünschen sahen sie in Maria eine starke Frau, eine Prophetin, aber auch „jemanden, dem man seine Nöte klagen und um Hilfe bitten kann“. Zu den Harfenklängen „Ich bete an die Macht der Liebe“ waren die Gläubigen aufgerufen, das Gehörte auf sich wirken zu lassen. Die Aussagen bekannter Lieder wie „Gegrüßt seist du Königin …salve regina“, „Milde Königin gedenke“ oder „Wunderschön Prächtige“ und die Inhalte des Lukas-Evangeliums verinnerlichten die Sprecherinnen des Frauenbundes in den Fürbitten. Es ging darum, sich nicht vom vergänglichen Glanz dieser Welt blenden zu lassen, Maria als Zeichen der Hoffnung auf die Verheißung Gottes zu erkennen und in der Lebenserwartung und -gestaltung das Angebot Gottes und dessen Weisungen aufzunehmen.

Den eucharistischen Segen verband Pfarrer Jeschner mit folgendem Wunsch: „Jesus Christus, der uns Maria zur Mutter gegeben hat, erfülle unsere Herzen mit seiner liebevollen Nähe, damit wir mit ihm auf dem Weg bleiben, der ins Leben führt.“ Seinem Dank an den Frauenbund für die die musikalische Begleitung und textliche Gestaltung der Maiandacht folgte ein kräftiger Applaus der Gläubigen.

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