21.01.2021 - 14:01 Uhr
EschenbachOberpfalz

Großer Andrang beim Blutspenden

Einen unerwartet großen Besucheransturm erlebt die BRK-Bereitschaft am Dienstag. Sie hat den Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes zu Gast, der nach fünf Stunden „voll beladen“ wieder zur Aufnahmestelle Wiesentheid starten konnte.

Larissa Michl aus Pressath gehörte zu den 18 Erstspendern.
von Walther HermannProfil

„Trotz des nachmittäglichen Schneefalls, der dann sogar in Regen überging, übertraf der Andrang an Spendern bei weitem die Erwartungen“, lautete das Resümee von Einsatzleiter Rudolf Morgenstern. Er räumt ein, dass es durch das hohe Spenderaufkommen vor der Hämoglobin-Wert-Messung und vor dem Spenderraum leider auch zu langen Warteschlangen gekommen ist, was aber größtenteils mit Geduld und guter Laune ertragen wurde. Auch dafür spricht er den spendefreudigen Besuchern aus Eschenbach und Umgebung „größtes Lob“ aus.

Darüber hinaus freut sich der stellvertretende Bereitschaftsleiter über die große Zahl junger Spender, darunter 18 Erstspender, und hofft, viele künftig wieder begrüßen zu können. Sein großes Lob gilt den eigenen Einsatzkräften, die krankheitsbedingt durch weniger Helfer den Einsatz bewältigen mussten. Er spricht auch von einer harmonischen Kooperation mit Schulleitung und Hausmeister und von besten räumlichen Voraussetzungen. Diese waren ein Garant für einen zügigen und geregelten Durchlauf.

Für die Formalitäten stand ein eigener Raum zur Verfügung. Erst nach dem Messen des Hämoglobin-Werts und dem Arztgespräch betraten die Spender die große Pausenhalle der Schule, wo im Corona-Abstand Liegen bereit standen. Nach „vollbrachter Tat“ erhielten sie beim Verlassen der Halle Lunchpaket und Gutschein, „Wiederholungstäter" eine Flasche Sekt.

Von 146 Spendewilligen konnten 143 zur Ader gelassen werden. Ähnlich gut frequentierte Blutspendetermine liegen viele Jahre zurück. Am 26.1.1988 etwa wurden von 148 erschienenen Spendern 141 zur Ader gelassen am 20.4.2004 von 144 Spendern 137. Negativrekorde waren Termine mit 64 und 74 tatsächliche Spendern.

In der Zeit von 16.30 Uhr bis 21 Uhr waren neben den BRK-Hauptamtlichen elf Mitglieder der Bereitschaft Eschenbach in zwei Schichten im Einsatz. Für sie und die letzten Spender, die nach 21 Uhr noch auf dem Heimweg waren, waren Bescheinigungen für eventuelle Verkehrskontrollen vorbereitet.

Ein Klassenzimmer steht zum Ausfüllen der Fragebögen zur Verfügung.

 

 

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