16.04.2019 - 12:07 Uhr
EschenbachOberpfalz

"Großer Gönner Förderverein"

Die Arbeit des Fördervereins der Wirtschaftsschule spielt sich überwiegend im Hintergrund des schulischen Geschehens ab. Dies wird einmal mehr in der Mitgliederversammlung deutlich.

von Walther HermannProfil

Der Förderverein der Wirtschaftsschule hat sich zu einem unverzichtbaren Begleiter einer erfolgreichen Bildungseinrichtung entwickelt, die in diesem Jahr auf ihr 70-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Von der zweijährigen Privaten Handelsschule der Anfangsjahre kann den Begriff „privat“ nur noch der Förderverein für sich in Anspruch nehmen, den ehemalige Schüler sowie frühere und derzeitige Lehrkräfte mit Leben erfüllen.

Studiendirektor i. R. Walter Schnoy sprach in seinem Bericht von viel Routinearbeit in Sachen Ganztagsschule. Zu deren Sicherung habe der Förderverein für die Mitarbeiter in der Ganztagsbetreuung bereits vor fünf Jahren einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, mit dem Arbeitsverträge verbunden seien.

Vertreten war der Förderverein beim Tag der offenen Tür, bei der Entlassfeier und bei weiteren Veranstaltungen der Schule. Als besonderen Anlass wertete der ehemalige Schulleiter einen Spendentermin der Sparkasse. Die Hauptlast der Vereinsarbeit schrieb er Richard Götz zu.

Das Zahlenwerk des Kassiers beinhaltete unter anderem eingegangene Spenden in Höhe von 2650 Euro. Damit und mit den Beiträgen der 155 Mitglieder wurden vor allem die Ausbildung der Konfliktlotsen und der Bau einer Boulderwand mitfinanziert sowie unter anderem die Ganztagsklassen und die Schulband unterstützt.

Vor seinen ausführlichen Informationen über das Schulgeschehen dankte Thomas Reitmeier, der Leiter der Wirtschaftsschule, dem „großen Gönner Förderverein“ für dessen finanzielle Beiträge zum Schulgeschehen. Er berichtete von 250 Schülern und 14 Klassen, davon 1 Flüchtlings-/Asylbewerberklasse und 4 gebundene Ganztagsklassen.

Gut eingespielt habe sich seit Schuljahresbeginn der Schulversuch „Private Handynutzung an Schulen“ mit entsprechenden Regelungen, versicherte Reitmeier. Nach Hinweisen zum Nachhaltigkeitskonzept „Digitalisierung“ sprach er von ersten Anmeldungen für den Modellversuch "Wirtschaftsschule ab Jahrgangsstufe 6“, für den noch Rundschreiben an alle Schulen gehen werden. Nach der Auswahl für die „Externe Evaluation“ und Überarbeitung des Konzepts habe die Bildungseinrichtung im Herbst erstmals das Programm „get together“ mit regionalen Betrieben umgesetzt. Voraussetzung seien Praktikumsplätze gewesen.

Der Oberstudiendirektor informierte über gut besuchte Weihnachtsfeiern der 7. und 8. Klassen, einen viel beachteten Tag der offenen Tür, die Wochenendklausur der Schulleitung in Oberaudorf und ein von den Schülern begeistert aufgenommenes gemeinsames Skilager der 7. und 8. Klassen der Wirtschaftsschulen Eschenbach und Weiden. „In der Aula unserer Schule trafen sich im vergangenen Monat 70 Lehrkräfte des Berufsschulzentrums zu einem pädagogischen Halbtag mit den Schwerpunkten Unterrichtsgestaltung und Werteorientierung“, betonte Reitmeier und kündigte für Mai den nächsten Schüleraustausch mit der polnischen Partnerschule Nowy Wisnicz bei Krakau an, der mit der Feier zum zehnjährigen Bestehen verbunden sein werde.

Für 2020 kündigte Walter Schnoy Neuwahlen an. Nicht zuletzt appellierte er an eine bessere Teilnahme der Mitglieder an den Sitzungen des Fördervereins.

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