12.01.2020 - 09:49 Uhr
EschenbachOberpfalz

Jahreshauptversammlung der "Frohsinn"-Gesellschaft: Ereignisreiches Jahr

"Die Tradition, die pflegen wir in unserem Verein und Eschenbach, dich lieben wir: So wird es immer sein". Diese Hymne ertönt nach jedem Treffen der Gesellschaft "Frohsinn" und sagt alles aus. Nun besteht besonderer Grund zur Freude.

Mit einem Blumenstrauß für Sibylle und einem Brotzeitkörberl für Hans Trassl danken Vorsitzender Erwin Dromann (rechts) und Stellvertreter Fritz Gradl dem Ehepaar, das sich viele Jahre im Vorstand engagiert hat. Nun ziehen sie sich aus Altersgründen aus der Mitarbeit zurück. Die Vorsitzenden hoffen, dass die beiden der "Frohsinn"-Gesellschaft weiterhin als Mitglieder erhalten bleiben.
von Georg PaulusProfil

Die "Frohsinn"-Gesellschaft feiert heuer als einer der ältesten und größten Vereine der Stadt den 140. Geburtstag. Das jährliche Treffen am Dreikönigstag ist neben dem Verlesen des Jahresprotokolls und dem Rechenschaftsbericht des Präsidenten eine der Traditionen, die die Mitglieder bewahren. Im Gasthof "Weißes Roß" begrüßte "Frohsinn"-Vorsitzender Erwin Dromann auch die "Liedertafel" mit Dirigentin Riita Michelson und Vorsitzendem Karl Ott begrüßen. Auch die drei Bürgermeisterkandidaten – alle noch amtierenden Bürgermeister –, und Stadtratskandidaten gaben sich die Ehre. Willkommen hieß Erwin Dromann auch Pfarrer i R. Helmut Süß und Pfarrvikar Victor Uzmann sowie vom Stadtverband Dieter Kies.

Nach einer Totenehrung durch die "Liedertafel" erinnerte Dromann an das Jahr 2019. Dabei nannte er einer Messfeier in der Stadtkirche und das Gedenken an verstorbene Mitglieder durch den Vorstand an der Mariengrotte. Im März folgte im "Weißen Roß" ein Faschingsausklang, beim neuen Pächter im "Hexenhäusl" ein Familiennachmittag sowie ein Treffen mit einer Musikgruppe aus Berchtesgaden und der "Stodtbergsaitn" im "Rohrer"-Saal. Eine "Fahrt ins Blaue" zur Holzkugel am Steinberger See, an den Bodensee und nach Oberstdorf waren stets ausgebucht. Der Höhepunkt im Juli war ein erstmals im "Hexenhäusl" stattfindender Schafkopfkurs für Frauen mit Heiner Kohl, was ein voller Erfolg wurde. Der zweite Volksmusiktag, von der "Hammerschlossmusi" Dießfurt im "Hexenhäusl" gestaltet, wurde für die mehr als 130 Gäste ein besonderes Erlebnis. Dromann erinnerte auch an eine Truppenübungsplatz-Rundfahrt, ein Musikantentreffen im Züchterheim und an das 11. Familienfest, das ebenfalls im Züchterheim stattfand. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsleben war ein Nachmittag mit dem Duo "Black & White", bei dem ausgiebig getanzt wurde. Die "Frohsinn"-Mitglieder waren auch zu Gast beim Kirwa-Verein. Die letzte Veranstaltung des vergangenen Jahres war schließlich die Adventsfeier, die die Veeh-Harfen-Gruppe des Frauenbunds mitgestaltet hatte. Diese Feier sei laut Dromann die schönste gewesen.Die "Frohsinnigen" besuchten auch Veranstaltungen der Imker, Feuerwehr, Stadtkapelle und Kriegervereins.

Kurz war der anschließende Bericht von Josef Rupprecht über die Finanzen des Vereins. Sein Resümee: "Den 140. Geburtstag des "Frohsinn" können wir gebührend und fröhlich feiern." Als Kassenprüfer bestätigte dies Franz Dilling, einstimmig wurde dann der Vorstand entlastet. Der abschließende Dank von Dromann galt Ernst Bitterer, Josef Kämpf, der "Stodtbergsaitn" und der Veeh Harfen-Gruppe für ihr Mitwirken sowie Werner Kennel jun. für das Überlassen des Züchterheims, den "Flying Boots" und der Familie Päch für Gastfreundschaft im "Rohrer"-Saal. Symbolisch überreichte der "Frohsinn"- dem "Liedertafel"-Chef" einen Scheck für Gesangsbeiträge in der Generalversammlung.

"Scheckempfänger" wurde dann auch der "Frohsinn". Bürgermeister Peter Lehr nutzte sein Grußwort, um dem Vorsitzenden ein gefülltes Kuvert zu überreichen. Dieter Kies verband sein Grußwort als Stadtverbandsvorsitzender, um als Geburtstagsgeschenk einen "Frohsinns"-Jubiläumstaler" zu spenden.

Info:

Nationalheiliger als Vorbild

Im traditionellen Grußwort wünschte Ruhestandspfarrer i. R. Helmut Süß allen "Frohsinn"-Mitgliedern ein gutes neues Jahr. Er empfahl, zu beten, wie einst der Nationalheilige der Schweiz, Nikolaus von der Flue, gebetet hat: „Herr gib mir die Kraft, zu unterscheiden, das darf ich nicht ändern, das muss ich ändern und die Weisheit, das auch zu tun". Was noch auf uns zukommt, wissen wir nicht, lassen wir uns überraschen, freuen wir uns über das, was uns an Gutem zuwächst. (gpa)

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