Eschenbach
27.07.2022 - 20:23 Uhr

Jugendsozialarbeiterin als "Staubsauger für Konflikte"

Neben Vorstandsmitgliedern gestalteten Konrektorin Nicole Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Maria Rübe-Hitzinger wesentlich die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Markus-Gottwalt-Schule (MGS) mit.

Maria Rübe-Hitzinger (links) und Nicole Gleißner begleiten die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Markus-Gottwalt-Schule mit informativen Beiträgen. Bild: rn
Maria Rübe-Hitzinger (links) und Nicole Gleißner begleiten die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Markus-Gottwalt-Schule mit informativen Beiträgen.

Konrektorin Nicole Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Maria Rübe-Hitzinger spielten bei der die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Markus-Gottwalt-Schule (MGS) eine wesentliche Rolle.

Bedingt durch die Corona-Zeiten stellte sich Gleißner nun endlich dem Förderverein vor und ließ ihre Berufsjahre mit Lehramtsanwärterzeiten in Windischeschenbach und Weiden, über sieben Unterrichtsjahre in Fürstenfeldbruck und der Heimkehr in die Oberpfalz 2019 nach Grafenwöhr Revue passieren. Als besonderen Reiz an der MGS, an die sie im September 2020 wechselte, sieht sie den "M-Zweig, das schöne Schulgebäude und das ganz tolle Kollegenteam".

Gleißner lobte das schulische Zusammenwirken im VierStädtedreieck und sah im Förderverein einen steten Ansprechpartner mit offenen Ohren.

Einen "vollen Erfolg" bescheinigte sie der kürzlichen Berufsorientierungsmesse und maß den Digitalmaßnahmen an der Schule, die zu einem Landesdigitalpreis führten, einen hohen Stellenwert bei. Im Leitgedanken "Geht nicht, gibt's nicht" sah sie die Grundlage für den Preis.

Maria Rübe-Hitzinger, der Fördervereinsvorsitzender Peter Lehr den Beinamen "Staubsauger für Konflikte" gab, vermittelte tiefgreifende Einblicke in ihre Aufgabenbereiche und Tätigkeiten. Sie bedauerte, dass der Schulalltag noch nicht an allen Schulen im Landkreis von Sozialarbeitern begleitet wird und sah in der Jugendhilfe vor Ort eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Schule. Ihre Statistik beinhaltete für 2021 21 Beratungen. Sie bedauerte, dass Grundschulen lange Zeit nicht in ihr Aufgabenfeld einbezogen waren.

Begleitet mit Fallbeschreibungen aus rund 50 Einzelfällen 2019 unternahm Rübe-Hitzinger einen ausführlichen Streifzug durch ihr Aufgabengebiet "Ich würde gerne noch mehr Zeit für die Schule investieren", versicherte die engagierte Sozialarbeitern. Während Lehr in deren Vortrag eine "Wissenserweiterung" sah, versicherte Konrektorin Gleißner: "Was Maria Rübe-Hitzinger leistet, ist nicht mit Geld aufzuwiegen."

 
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