„Ihr seid das Salz der Erde und das Licht der Welt“, rief am Samstagabend Walter Bachhuber den Gläubigen in der Vorabendmesse zu. Der Diakon im Bischöflichen Ordinariat der Diözese Regensburg ist Leiter der Fachstelle Männerseelsorge und war Gast bei einem Ehrungsabend des Katholischen Männervereins. Das Sonntagsevangelium nach Matthäus aufgreifend orientierte sich der Vertreter des Bistums an den Seligpreisungen Jesu bei der Bergpredigt und ermunterte die Mitglieder des Männervereins, dieser Botschaft zu folgen.
„Ihr sollt für die Welt Salz sein und Licht, um anderen Orientierung, Vorbild und Würze zu geben“, sagte der Dekan. Bachhuber empfahl mit Blick auf den besonderen Abend des Männervereins, mutig und entschlossen nicht das Licht unter den Scheffel zu stellen und ermunterte die katholischen Männer, dem Leben und Alltag Schwung zu geben. Der Diakon hob dabei besonders den Gemeinsinn der Männervereinigung hervor und zitierte den spanischen Ordensgeistlichen und langjährigen Generaloberen der Jesuiten Petro Arrupe: „Die Reife eines Menschen zeigt sich am deutlichsten in dem Dienst, den er für die Gemeinschaft leistet.“
Diesen Einsatz für die Allgemeinheit würdigte auch Manfred Neumann nach einem Abendessen beim anschließenden Festakt im Gasthof Burger. „Wir sind eine Familie mit viel Gemeinsinn“, betonte der Vorsitzende des Männervereins. Die Ehrung gelte deshalb vier Vorstandsmitgliedern, die im jahrzehntelangen Einsatz für die Sache des Vereins viele Verdienste erworben hätten. Ortspräses und Dekan Thomas Jeschner unterstrich diese Einschätzung mit der Gesamtjahreszahl der Verdienste. „175 Jahre Gemeinsinn sind auch ein Glaubenszeugnis des Vereins.“ In Anwesenheit der Ehrengäste Diakon Walter Bachhuber, Dekan Thomas Jeschner, Vikar Victor Usman Jamahh und Ruhestandspfarrer Helmut Süß würdigte der Vorsitzende dann die Verdienste der vier Vereinsgrößen.
Sei 35 Jahren sei Arnold Mirwald der „Handwerksmeister“ des Vereins, lobte Neumann, der auch an weitere verantwortungsvolle Funktionen des langjährigen Mitglieds, zum Beispiel als Vereinsvorsitzender, erinnerte. Im Mittelpunkt der Ehrung stand anschließend Fachlehrer Josef Bartl, ebenfalls ein Mann der Praxis und mit vielen Talenten ausgestattet. Neumann erinnerte unter anderem an die Fertigung eines wertvollen Zoiglsterns für den Verein, einem der schönsten Zoiglstern-Kunstwerke weit und breit, meinte Neumann.
Mit Hans Kern gratulierte der Vorsitzende einem bewährten und zuverlässigen Helfer, ehemaligen zweiten Vorstand und exzellenten Schatzmeister für 45 verdienstvolle Jahre. Als Rekordhalter für verdienstvolles Wirken bezeichnete Neumann seinen Stellvertreter Ludwig Schreml. Seit 50 Jahren gehört der „Schreml Luk“ zur Kernmannschaft des Vorstand, unter anderen ist er schon seit vielen Jahren zweiter Vorsitzender des Männervereins. Mit der Überreichung der Urkunden des Landesverbandes und von Gutscheinen verband der Vorsitzende Blumengrüße an die Ehefrauen.
Grußworte sprachen Klaus Lehl und Dieter Kies. Der dritte Bürgermeister bezeichnete die Geehrten als Vorbilder für lebendige Ehrenämter, während der Stadtverbandsvorsitzende den römischen Dichter Cicero zitierte: „Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“ In diesem Sinne würdigte Kies die Verlässlichkeit und Qualität der „Jubilare“.













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