Bauvorhaben und Informationsbedarf waren Inhalte der jüngsten Stadtratssitzung. Nach grünem Licht für den Ausbau des Waldwegs neben der Firma Kerafol und zur Sanierung des Vermessungsamts segnete das Gremium drei Bauanträge ab. Sie wichen zum Teil geringfügig vom bestehenden Bebauungsplan ab. Anita Zehrer will Carport und Lagerraum an das Wohnhaus anbauen. Die Pläne von Heike und Thomas Schreml sowie Lidia und Andreas Theobald betrafen den Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage.
Der Stand der Vorbereitungen für den Jugendtreff interessierte Marcus Gradl. "Das Landratsamt erhebt keine baurechtlichen Auflagen", erklärte Matthias Haberberger als Hausherr. Der Jugendtreff soll im ehemaligen Schützenstüberl des Sportheims eingerichtet werden.
Der CSU-Fraktionssprecher erkundigte sich über den Stand der Vorbereitungen zum Ausbau der Esperngasse-Ost. Peter Lehr verwies auf die Sitzung des Stadtrats in dieser Woche, in der es um den Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Esperngasse-Ost und das Vorstellen der Eckdaten zur Tiefbauplanung geht.
Zur Frage von Thomas Ott zum Beginn des Ausbaus der Jahnstraße gab der Bürgermeister bekannt, dass die Ausschreibung mit dem Ingenieurbüro noch in diesem Monat abgesprochen wird.
Wegen der neuen Anforderungen an den Unterricht hielt der Lehrer an der MGS eine gute Wlan-Versorgung für erforderlich. "Dazu ist die erste Untersuchungsphase bereits erfolgt", berichtete der Bürgermeister.
Jugendbeauftragte Karolina Forster bedankte sich bei Bauhof und Sportclub für die Unterstützung beim Kinderbürgerfest.
An die CSU/ÜCW-Fraktion gerichtet wollte Ott wissen, wie es mit dem von der CSU angestrebten Kreisverkehr an der Richter-Kreuzung steht. Die dortige Situation sei "noch schlimmer als an der Rußweiherkreuzung". Gradl bezog sich auf ein Gespräch mit dem Leiter des Straßenbauamts. Demnach sei kein Kreisverkehr erforderlich, eventuell nur eine Ampel. Von Problemen mit Kindern sprachen Hans Bscherer und Matthias Haberberger, die eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h forderten. Gradl bedauerte, dass beim Straßenbauamt mit zweierlei Maß gemessen wird.
"Wir sollten die Bäume an der Bahnhofstraße im Auge behalten", forderte Hans Bscherer und gab Bedenken von Anliegern weiter. Peter Lehr verwies auf das Baumkataster. Er berichtete von jährlichen Prüfungen, nach denen Maßnahmen ergriffen werden.













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