10.06.2021 - 10:29 Uhr
EschenbachOberpfalz

Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte Eschenbach legen Gemüsebeet an

Mit Petra Engelmann und Hans Rupprecht legen die Mädchen und Buben ihr Gemüsebeet an.
von Walther HermannProfil

Die Kinder der Heilpädagogischen Tagesstätte in Eschenbach haben am Sommerleitenweg aus einem abgelagerten Haufen Pferdeäpfel ein Gemüsebeet geschaffen. Möglich machte das der Obst- und Gartenbauverein.

Ausgestattet mit Gießkannen, kleinen Pflanzhilfen und Handschuhen trafen die Kinder mit Betreuerin Simone König nahe des Eschenbachs ein, wo sie die OGV-Vorsitzenden Hans Rupprecht und Petra Engelmann schon erwarteten. Zunächst ging es um das Thema „Unkraut“. Rupprecht erklärte, dass es schwierig sei, Pflanzen als Unkraut zu bezeichnen, denn der Löwenzahn beispielsweise sei auch eine „ganz tolle Salatpflanze“, und der Spitzwegerich könne den Juckreiz bei Insektenstichen mindern.

Im neuen Gemüsebeet der Kinder sollen nun aber natürlich gängige Sorten wie Tomaten, Gurken, Zucchini und Kürbisse wachsen. Die Kinder machten sich mit Begeisterung ans Werk, insbesondere zu den Tomaten hatten sie bereits Vorstellungen, welche Gerichte sie damit zubereiten können. Tonscherben beschrifteten die Mädchen und Buben zum Schluss noch mit dem jeweiligen Namen der Pflanze.

Zu einer regen Gesprächsrunde kam es schließlich noch beim Thema "Gießen". Als Rupprecht auf seine Frage zum Zeitpunkt des Gießens die Antwort „abends“ erhielt, sah er darin ein Problem: „Ist das Beet nachts feucht, fühlen sich Schnecken sehr wohl, die sich als nachtaktive Tiere dann wesentlich besser fortbewegen können.“ Morgens sei daher der bessere Zeitpunkt, um das Beet zu bewässern, riet er.

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