Über gut zwei Jahre hatte Corona jedwede Aktivitäten des Flohmarktteams in der Markus-Gottwalt-Schule (MGS) zum Erliegen gebracht. Nach dem Marktgeschehen vom 5. Oktober 2019 hatte bis zum 21. Mai 2022 in der MGS Veranstaltungspause geherrscht. Sechs Begünstigte freuten sich nun über den Erlös des jüngsten Flohmarkts, den eine umtriebige „grüne Truppe“ an sie weitergab. In der Städtischen Kindertageseinrichtung überreichte Teamsprecherin Carolin Ulm insgesamt 1000 Euro an Elternbeirat MGS, Kindertagesstätte, Krabbelgruppe, Offene Ganztagsschulen von MGS und Sonderpädagogischem Förderzentrum und SCE-Förderverein.
Ulm räumte ein, dass im Vergleich zur Vor-Coronazeit ein Drittel weniger Anbieter, halb so viele angebotene Artikel und Umsatz sowie eine überschaubare Besucherzahl einen Rückgang des Veranstaltungserlöses verursacht haben. Gründe könnten vorausgegangene Ukraine-Kleidungsspenden, der verspätete Zeitpunkt des Flohmarkts (sonst März) und anderweitige Feierlichkeiten wie nachgeholte Hochzeiten sein.
In ihrem Resümee betonte sie: „Und dennoch erzielten wir einen den Umständen entsprechenden und in der Verhältnismäßigkeit bleibenden Erlös, der zumindest zufriedenstellend war.“ Die Spendenausschüttung habe jedoch auf sechs Begünstige aus dem Bereich der Kinder- und Jugendförderung beschränkt werden müssen. „Aber alles hat auch positive Seiten“ räumte sie ein. Der Flohmarkt sei dieses Mal bei weitem nicht so stressig und zeitlich knapp in der Logistik wie sonst gewesen, und „die angebotene Ware war fein säuberlich sortiert und übersichtlich auf den Tischen verteilt“. Sie sprach von „keinem Gewühle, das ohne Engpässe in den Gängen ein entspanntes Schauen und Kaufen möglich machte“. Ulm unterstellte, dass die Besucher deshalb so kaufkräftig waren, weil sie leicht fündig wurden. Den Herbstflohmarkt kündigte sie für den 17. September in der MGS an.













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