Im Erntejahr 2026 wird die Aktion „Gelbes Band“ erstmals in der ILE-Region VierStädtedreieck umgesetzt. Ab sofort kennzeichnen die Bauhöfe der beteiligten Kommunen ausgewählte öffentliche Obstbäume mit einem gelben Band. Die einfache Botschaft: Hier darf kostenlos für den Eigenbedarf geerntet werden, wie die ILE-Region mitteilt.
Die Initiative, die ursprünglich vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ins Leben gerufen wurde, setze ein starkes Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Wertschätzung regionaler Ressourcen. Es beteiligten sich die Kommunen Pressath, Schlammersdorf, Schwarzenbach, Vorbach, Grafenwöhr, Trabitz, Kirchenthumbach und Speinshart.
Pflücken statt verkommen lassen
Jährlich bleiben in Deutschland große Mengen Obst ungenutzt und verderben auf Wiesen und an Bäumen. Mit dem „Gelben Band“ werde dieses Potenzial sichtbar gemacht und der Bevölkerung zugänglich. Ob Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen oder Walnüsse – der Bestand in der Region sei groß und oft auch durch alte Sorten geprägt. Um einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten und das Bewusstsein für heimische Lebensmittel zu stärken, seien Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich direkt vor Ort zu bedienen.
„Mit dem Gelben Band machen wir regionale Ressourcen sichtbar und laden die Menschen ein, ihre Heimat ganz konkret zu erleben und wertzuschätzen“, betont Bürgermeister Albert Nickl, der zugleich Kreisvorsitzender für Gartenbau und Landespflege ist.
Mit der Aktion soll ein einfacher Zugang zu regionalen Lebensmitteln geschaffen werden. Derzeit markiert die Gemeinde die Streuobstbestände für das Erntejahr 2026. Nur Bäume mit einem gelben Band seien zur Ernte freigegeben. Damit alle Beteiligten langfristig von der Aktion profitieren, gibt es einfache Regeln: Nur Früchte in Reichweite pflücken oder Fallobst auflesen, nur haushaltsübliche Mengen ernten und sorgsam mit Bäumen und Natur umgehen. Die Ernte erfolge auf eigene Gefahr.
Nachhaltige Regionalentwicklung
Mit der erstmaligen Durchführung im VierStädtedreieck werde ein weiterer Baustein für nachhaltige Regionalentwicklung gesetzt. „Wir leisten damit auch einen besonderen Beitrag zur Umweltbildung und schärfen das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen für heimische Obstsorten als wertvolle Lebensmittel, die wir nicht verschwenden wollen“, betont Edgar Knobloch, Erster Vorsitzender der ILE-Region VierStädtedreieck.
Die ILE Region VierStädtedreieck im Oberpfälzer Hügelland e. V. koordiniert die Aktion. Die Kommunen und ihre Bauhöfe vor Ort setzen sie um. Weitere Informationen zur Aktion gibt es auf der Webseite der ILE Region VierStädtedreieck https://ile-region-vierstaedtedreieck.de/projekte/laufend/aktion-gelbes-band/. Dort werden zukünftig auch die markierten Streuobstwiesen für die Ernte 2026 aufgelistet sein.
Diese Meldung ist aus Informationen der genannten Organisation oder Behörde und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.