20.09.2019 - 12:48 Uhr
EschenbachOberpfalz

Kunst, Kanäle und Flammkuchen

Die Stadt steht einerseits für Tradition, andererseits für Moderne. Sie ist im Grenzbereich zweier Kulturen angesiedelt und quasi die "Hauptstadt Europas". Auch für die Eschenbacher Gymnasiasten gibt es in Straßburg viel zu entdecken.

Die Eschenbacher Gymnasiasten bei der Erkundung des Europaviertels von Straßburg.
von Externer BeitragProfil

Unter der Leitung der Lehrer Kathrin Wegmann und Werner Dobmeier unternahmen, wie das Gymnasium mitteilt, der Französisch- und der Lateinkurs eine Studienfahrt dorthin. Gerade auch die Nähe zur deutschen Grenze machte Straßburg zu einem attraktiven Ziel. Neben einer malerischen Altstadt mit ihrer prachtvollen Kathedrale bestimmen die prächtigen Gebäude europäischer Institutionen mittlerweile stark das Stadtbild.

Bereits nach der Ankunft konnten sich die Schüler von Straßburg einen ersten Eindruck machen. Sie waren erstaunt über Kunst und Wissenschaft, die sich in der Stadt frei entfalten konnten, so dass auch berühmte Persönlichkeiten wie Johannes Gutenberg hier lebten. Hervorragend erkunden ließ sich Straßburg auch vom Wasser aus. Eine Bootsfahrt auf den zahlreichen Kanälen vermittelte malerische Eindrücke und zeigte deutlich die Vielfalt der Stadtarchitektur auf.

Weiterhin besichtigt wurde der Platz mit dem atemberaubenden Straßburger Münster, einem der bedeutendsten Denkmäler abendländischer Baukunst und gleichzeitig markantem Anlaufpunkt in der Altstadt. Der romanisch-gotische Bau entstand zwischen 1176 und 1439 und war zeitweise das höchste Gebäude der damals bekannten Welt.

Eine organisierte Stadtführung führte die Gymnasiasten zum Gerberviertel „Petite France“, wo sie sich in längst vergangene Zeiten zurückversetzt fühlten. Blumengeschmückte Fachwerkhäuser mit hohen Spitzdächern, idyllische enge Gassen, Mühlen, Stege und kleine Brücken machten "Petite France" zu einem weiteren Höhepunkt der Reise.

Nächste Station war das Europaviertel, dessen Gebäude, die teilweise geradezu futuristisch aussehen, bei Führungen besichtigt werden konnten. Eine sehr engagierte Mitarbeiterin des Europarats erklärte den Schülern, wo und wie in den mächtigen, modernen Bauten aus Glas, Aluminium und Stahl der Europarat und das Europäische Parlament regelmäßig tagen.

Nach der Besichtigung gönnten sich die Eschenbacher Gymnasiasten im gegenüber gelegenen Parc de l’Orangerieeine kleine Pause. Katrin Wegmann erklärte ihnen dort anhand der Nester auf der Orangerie die Geschichte um das Wahrzeichen der Stadt, den Storch.

Bei der Studienfahrt sammelten die Schüler viele neue Eindrücke und setzten ihre Sprachkenntnisse bestens in die Praxis um – sei es bei der allabendlichen Bestellung eines Straßburger Flammkuchens oder bei den allgegenwärtigen Erklärungen zur Geschichte der Europametropole.

Eine Studienfahrt nach Straßburg unternehmen der Französisch- und der Lateinkurs des Gymnasiums Eschenbach.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.