09.01.2020 - 13:00 Uhr
EschenbachOberpfalz

"Es lebe die Musik"

Das Motto wird nicht verraten. Nur so viel gibt Karl Ott, Vorsitzender der "Liedertafel", preis: "Am 22. Februar werden wir uns nach dem Erfolg als 'alte Säcke' wieder mit einem Festwagen am Faschingszug in Eschenbach beteiligen."

Die "Liedertafel" unter der Leitung von Riita Michelson gestaltet wie immer mit gesanglichen Beiträgen den Beginn der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft "Frohsinn" im Gasthof "Weißes Roß".
von Georg PaulusProfil

Nicht nur bei dieser Großveranstaltung wollen die Sänger Werbung in eigener Sache machen. Auch die Jahreshauptversammlung der Gesellschaft "Frohsinn" am Dreikönigstag im Gasthaus "Weißes Roß" nutzten sie erneut dazu.

"Viva la Musica, es lebe die Musik": Einen Sängerspruch benutzte die "Liedertafel" zum Auftakt ihrer gesanglichen Darbietungen. Es ist außerdem Tradition, dass der Chor zu Ehren seiner im Jahr 2019 verstorbenen Mitglieder und der der Gesellschaft "Frohsinn" das "Lied vom guten Kameraden" singt. Auch das Verlesen des Protokolls der Generalversammlung des vergangenen Jahres durch Schriftführer Rudolf Danzer und weitere Beträge der "Liedertafel" mit ihrer charmanten Dirigentin Riita Michelson gehören stets zum "frohsinnigen" Programm. "Heute ist heut", "Die Welt ist voll Musik", " Ein Mädchen und ein Gläschen Wein", drei flotte Lieder, wurden mit großem Beifall belohnt.

Stichpunktartig zog "Liedertafel"-Chef Karl Ott eine Bilanz für 2019. In der Jahreshauptversammlung im April wurde Werner Hofmann neuer stellvertretender Vorsitzender, Willi Kallmeier neuer Schriftführer. Ott und Kassier Albert Dunzer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Mitgestaltet hat die "Liedertafel" eine Messe für alle verstorbenen Sänger und eine Andacht im Mai in der Pfarrkirche.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten zu 25 Jahre Partnerschaft zwischen Eschenbach/Luzern und Eschenbach in der Oberpfalz im Juni bezeichnete der Vorsitzende als "ein wunderbares Erlebnis". Am Festabend in der Aula sang die "Liedertafel" alleine und zusammen mit dem Männergesangsverein Eschenbach/Luzern. "Außerdem gewährten wir Sängern und deren Ehefrauen aus der Schweiz private Quartiere", merkte Ott an.

Anfang Juli besuchte eine Reisegruppe fünf Tage lang die Heimat der Dirigentin in Estland und ein nur alle fünf Jahre stattfindendes Tanz- und Sängerfest, das als Weltkulturerbe anerkannt ist. "Es war ein unvergessliches Erlebnis", betonte der Vorsitzende. Musikalisch mitgestaltet hat die "Liedertafel" den Gottesdienst anlässlich des Volkstrauertags sowie Messen am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Pfarrkirche und im BRK-Seniorenwohn- und -pflegeheim.

"Auch im neuen Jahr werden wir wieder fleißig üben, altes Liedgut auffrischen und die bereits feststehenden Termine wahrnehmen", kündigte der "Liedertafel-Boss" an. "Wie man unschwer erkennen kann, benötigen wir dringend Nachwuchssänger. Ab und zu verirrt sich einer zu uns und ist dann mit Freude und Eifer dabei. Meldet euch, wir werden euch gerne in das Geheimnis des Singens einweisen", appellierte Ott. "Es tut gar nicht weh."

"Wir werden Euch gerne in die Geheimnisse des Singens einweisen. Es tut gar nicht weh", wirbt "Liedertafel"-Vorsitzender Karl Ott um Nachwuchs.

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