Maria Weismeier hatte zu meditativen Tanzschritten eingeladen. Mit der Geschichte „Es liegt in eurer Hand“ stieg Eugenie Trötsch dann in das Thema Verantwortung ein und berichtete von einem alten, weisen Mann. Er war im ganzen Land beliebt, konnte aus einer reichen Lebenserfahrung schöpfen und gab stets gute Ratschläge. Neidische Mitbürger wollten ihm eine Falle stellen. Sie beschlossen, ein winziges Mäuschen zu fangen, es dem alten Mann in der geschlossenen Hand zu präsentieren und ihn zu fragen, was sich in der Hand befinde. Sollte er die Frage richtig beantworten, so würde er mit Sicherheit an einer weiteren Frage scheitern, bei der die Neider die Antwort geschickt zu ihrem Vorteil manipulieren wollten. Nach der richtigen Antwort „Mäuschen“ wollten die Neider wissen, ob es sich um ein lebendes oder ein totes Mäuschen handelt. Der weise Mann durchschaute seine Mitbürger und sagte: „Ob das, was ihr in der Hand habt, lebt oder tot ist, das liegt allein in eurer Hand.“
Pfarrerin Anne Utz lud alle dazu ein, die eigene Hand zu betrachten und stellte Fragen wie: „Was liegt alles in meiner Hand?“, „Was liegt in meiner Hand an Verantwortung für meine Familie?“, „Was will ich lebendig in der Hand haben?“, „Gibt es etwas, das ich aus der Hand geben will?“ oder „Kann ich etwas abgeben?“.
Auch das Lied „Gott gab uns Atem, damit wir leben“ regte zum Nachdenken an. Ihren Segen begleitete die Pfarrerin mit dem Wunsch: „Segen umfließe dich wie das Wasser der Taufe von oben nach unten. Segen erfrische dein Denken und stärke dir das Herz. Alles was dir entgleitet wie Wasser in einer hohlen Hand, sei bei Gott geborgen.“













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