Geboren am 1939 in der damals knapp 100 000 Einwohner zählenden Tuchmacherstadt Reichenberg an der Görlitzer Neiße im Sudetenland führte Gerlinde Krause der Vertreibungsweg über das Isergebirge und Weimar nach Eschenbach, wo Vater Reinhold am Amtsgericht eine Anstellung fand. Sie besuchte die neu gegründete Private Realschule (Gymnasium) in Eschenbach, erwarb in Amberg das Abitur und studierte an der Pädagogischen Hochschule in München-Pasing.
1963 begann sie, verbunden mit der Eheschließung mit Heiner Kohl, den Schuldienst an der zweiklassigen Volksschule in Thurndorf. Ab Herbst 1966 führte sie in Eschenbach für mehr als 30 Jahre im steten Wechsel erste und zweite Jahrgangsstufen in die Kulturtechniken und sozialen Verhaltensweisen ein.
Ihre große Leidenschaft, bereits gefördert durch gymnasialen Unterricht in Eschenbach, sind die Malerei und das plastische Gestalten. Bis dato „Stammschülerin“ der VHS verdankt Gerlinde Kohl ihr Können dem Künstlerehepaar Ruthild und Helmut Langhammer, ebenso der akademischen Malerin Füsun Püschl. Wöchentlich spielt sie zudem mit ihren Freundinnen einen flotten Schafkopf. Bereits vor 14 Jahren war sie von ihrem Mann in die Geheimnisse dieses urbayerischen Spiels eingeweiht worden.
Die größte Freude für die Jubilarin war der Besuch der drei Kinder Ursula mit Stefan, Wolfgang mit Dagmar und Sandra mit Bernhard, die zusammen mit acht Enkelkindern die Kohl’sche Residenz stürmten. Zum Kreis der Gratulanten gesellten sich auch Pfarrer Thomas Jeschner, Bürgermeister Peter Lehr, Seniorenbeauftragter Udo Müller und Friederike Grauvogel als Repräsentantin der Sparkasse.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.