10.09.2021 - 11:11 Uhr
EschenbachOberpfalz

Markus-Gottwalt-Schule mit Luftfilteranlagen ausgestattet

Bürgermeister Marcus Gradl überzeugte sich: 28 Räume der MGS sind mit einer fest verbauten Luftfilteranlage ausgestattet, für deren Wartung Hausmeister Udo Drechsler (Mitte) zuständig ist. Zu Demonstrationszwecken aktivierte Wolfgang Bodensteiner (links) noch einmal eine Corona-Ampel.
von Walther HermannProfil

Die Markus-Gottwalt-Schule (MGS) ist auf eine Verschlimmerung der Corona-Lage vorbereitet. Alle 28 Schulräume sind mit fest verbauten und funktionsfähigen Luftreinigungsanlagen ausgestattet. Wolfgang Bodensteiner meldete Bürgermeister Marcus Gradl Vollzug. Bei einem Ortstermin der Schule zeigte sich der Rektor erfreut darüber, dass er bereits zum Ende des alten Schuljahres angeschoben und Stadt und Stadtrat seinen „Wünschen und unangenehmen Drängen nachgekommen sind“. Niemand müsse nun mehr Bedenken haben, dass der Unterricht abhängig von der Luftqualität ist. „Die Luftfilteranlagen haben positive Auswirkung auf den angestrebten Präsenzunterricht“, zeigt sich Bodensteiner überzeugt.

Gradl verwies auf den Beschluss des Stadtrats vom 15. Juli und die daraufhin erfolgte Begehung der Schule, bei der „Nägel mit Köpfen gemacht“ wurden. In den Filteranlagen sah er einen Garant dafür, den Schülern im Winter keine Fensterlüftung zumuten zu müssen. Bodensteiner erinnerte an Zeiten mit der Corona-Ampel, die bei Raummessungen von Grün auf Gelb und im Notfall auf Rot wechselte. Die dann erforderliche Konsequenz „Alles raus für 15 Minuten!“ gehöre nun der Vergangenheit an. Hausmeister Udo Drechsler, der für die Wartung der Luftfilteranlagen zuständig ist, aktivierte die Ampel zu Demonstrationszwecken. Sie zeigte Grün. „Mir ist im Umkreis von 20 Kilometern keine Schule bekannt, die so gut mit Luftreinigungsanlagen ausgestattet ist wie unsere Markus-Gottwalt-Schule“, verkündete der Bürgermeister.

Bereits bei der kürzlichen Schulverbandssitzung hatten Gradl und Bodensteiner Kämmerer Karl Stopfer für dessen „sehr gute Arbeit“ gedankt. Bodensteiner sah in ihm „den richtigen Mann am richtigen Platz“, der sich unverzüglich um Fördermöglichkeiten für die Luftfilteranlagen bemüht hat. Von den förderfähigen Anschaffungskosten in Höhe von 464.000 Euro verblieben nur 93.000 Euro als Eigenbeitrag der Stadt.

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