Der Katholische Frauenbund hatte zur Adventsfeier eingeladen. Zu ihrer letzten Veranstaltung des Jahres hatten die Frauen ein üppiges Frühstücksbuffet vorbereitet. Vorsitzende Monika Stopfer gönnte den Damen Zeit zum Genießen und Plaudern, bis sie ankündigte: "Ich hoff', ihr habt ausgiebig g'frühstückt, denn etz dean ma a bisserl besinnlich weiter."
Die Veeh-Harfen-Gruppe der Gemeinschaft sagte musikalisch den Advent an und eine erste Sprecherin sang "Eine heilige Zeit". Während die nächste Sprecherin die Adventwochen eher anstrengend fand, vermittelten weitere Botschafterinnen Eindrücke von Christkindlmärkten, Lichtern, Glühwein, vom Suchen nach Geschenken, von sehnsuchtsvoller Stimmung und Gottesdiensten, in denen es um Dunkelheit und Licht, Not und Rettung geht.
"Der Weg in mein Herz ist nicht immer frei", räumte Stopfer in einem Prolog ein und sprach von vielen Steinen, die Sorge bereiten. Ihr Resümee glich einer Frohbotschaft: "Was hindert mich, den Menschen und Gott offen und herzlich zu begegnen?" Der Aufruf "Tragt eurer Güte hellen Schein weit in die dunkle Welt hinein" leitete über zu einer Geschichte, in der zunächst bittere Enttäuschung vorherrschte. Deren Auflösung rief jedoch auf zum Zuhören, Verstehen und Trösten, zum Nachfragen statt Nachtragen, aber auch die Not der anderen zu sehen. Nahe lag auch die Erkenntnis, dass es mitunter gilt, einmal die eigenen Wünsche zurückzustellen und Heimat und Geborgenheit zu schenken.
Mit dem Singen von Advents- und Weihnachtsliedern bereicherte die Frauengemeinschaft die stimmungsvolle Feier. Geschenktüten auf den Tischen erinnerten zudem an Sankt Nikolaus.













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