Nein, entlang des Glutschaufelweges am Rande des Naturschutzgebietes Großer Rußweiher wütete kein Unwetter. Es war Maschineneinsatz, der bis zu drei Metern Breite links und rechts des Weges das Grün abrasierte.
Mit Empörung reagieren einige Wanderer, Schwammerl- und Beerensucher auf diese Wege- und Waldpflege. Verführerisch leuchtend warteten schon am Wegesrand die Früchte des Waldes auf die Beerenzupfer. Nun kam ein „Vollernter auf vier Rädern“ den Beerenpflückern zuvor. Von Rücksichtnahme auf die neuentfachte Diskussion zu einem sensibleren Umgang mit Natur und Landschaft fehlte jede Spur, mokieren sich Naturfreunde. Auf der Strecke blieb zudem der Erhalt der Insekten- und Artenvielfalt.
Nachgefragt
Förster Martin Gottsche kennt die Beschwerden und versucht die Gemüter zu beruhigen. „Es handelt sich um normale Pflegemaßnahmen im Rahmen der Biotop- und Wegepflege.“ Diese werden regelmäßig vorgenommen, und jährlich komme es danach zu etwas Aufregung. Auch die Stadt kennt die Empörung mancher Bürger. Dritter Bürgermeister Klaus Lehl verweist darauf, dass Gottsche das Vertrauen der Stadt in Sachen Pflege des Naturschutzgebietes habe.













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