16.08.2019 - 09:17 Uhr
EschenbachOberpfalz

Neue Bauprojekte in Eschenbach im Visier

Einen Lichtblick für den Eschenbacher Wohnungsmarkt nennt die CSU das Bauprojekt "Wohnen an den Steinäckern". Alle 16 Eigentumswohnungen sind verkauft. Das ermuntert die Investoren zu weiteren Bauvorhaben.

"Über den Dächern von Eschenbach" verschaffen sich die CSU-Stadträte und Vorstandsmitglieder einen Überblick über das Eschenbacher Bauland.
von Externer BeitragProfil

Das Angebot für öffentliches Bauland sei in Eschenbach gleich Null, bedauerte der CSU-Vorstand bei einem Ortstermin in der nun vor der Fertigstellung stehenden Wohnanlage im Baugebiet Steinäcker. Ein großes Versäumnis, das sich mit Blick auf die Baulandausweisungen in den Nachbargemeinden umgehend ändern muss, stellten die Parteimitglieder um Ortsvorsitzende Sabine Schultes und CSU/ÜCW-Fraktionssprecher Marcus Gradl fest. „Die aktuelle Stadtpolitik zwingt Häuslebauer dazu, in die Nachbarorte auszuweichen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Verwunderung herrschte auch über das nun schon fast vierjährige Bauleitverfahren in der Verlängerung der Esperngasse. Ein unsägliches Dauerthema trotz gesetzlich vereinfachter Bauleitverfahren, hieß es beim CSU-Treffen. Die Ankündigung über die Vergabe von Erschließungsleistungen sei nur die halbe Wahrheit, weil noch immer nicht für das gesamte Areal eine Erschließungsmöglichkeit bestehe, kritisierten die Mitglieder der CSU/ÜCW.

Umso erfreulicher war für den Vorstand die bauliche Entwicklung in der Steinäcker-Siedlung. Miteigentümer Michael Dromann präsentierte den Gästen dort ein barrierefreies Wohnkonzept. Überrascht zeigte sich der Mitinvestor über das große Interesse am Projekt. „Das beweist den großen Nachholbedarf in der Schulstadt“, bemerkte Dromann und verwies auf den Verkauf aller 16 Wohneinheiten in beiden Residenzen. Mit dem Vier-Millionen-Euro-Projekt ist die Investitionsoffensive der Firma Midco noch lange nicht beendet. „Michael Dromann schiebt an und hat schon weitere Projekt in der Pipeline“, gab Gradl bekannt. Seit längerem gebe es Verhandlungen zur Ansiedlung einer Rasthof- und Tankanlage direkt an der B 470 im Kreuzungsbereich Birschlingweg/Pressather Straße, sagte Dromann. Darüber hinaus habe er ein weiteres Wohnungsbauprojekt im Visier - auf dem Bahnhofsgelände. Westlich des alten Bahnhofes eröffne sich eine exklusive Wohnlage, betonte er und verwies auf den Blick ins Grüne und hinein in die Altstadt. Als Vorteil nannte er den bereits seit fast 20 Jahren bestehenden rechtskräftigen Bebauungsplan. Auf dem Areal stellt sich der Investor ebenfalls eine Wohnanlage mit verdichteter Bauweise vor. Den nächsten Schritt müsse allerdings die Stadt machen, gab Dromann zu bedenken.

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