Geschäftsleiterin Heike Biersack und Personalratsvorsitzender Harald Wagner überraschten Bürgermeister Marcus Gradl mit einem Kuchen und entboten damit ein „Herzlich willkommen im Rathaus“. Dem Empfangspräsent sollte jedoch nur eine kurze Lebensdauer beschieden sein.
An seinem ersten Arbeitstag war Marcus Gradl auch besonders daran gelegen, alle Mitarbeiter im Rathaus persönlich kennenzulernen. Am Mittag rief bereits eine weitere Aufgabe: Als neu gewählter Kreisrat hatte er sich zur ersten Sitzung des Kreistages im Landratsamt einzufinden. Auf die Frage von Oberpfalz-Medien, was in der ersten Woche noch so anstehe, kamen spontan zwei Antworten: Gradl will sich um die aktuelle Sperrung des Fuß- und Radwegs zwischen Wasserwachtstation und Rußweiher-Freibadgebäuden kümmern. Es soll eine Lösung gefunden werden, damit Fußgänger und Radfahrer ab der Sperre nicht die B 470 überqueren müssen. Als vordringlich bezeichnet er auch Vorstellungsbesuche bei Bauhof oder Kindergarten. „Ich will stets greifbar sein“, versichert er. Wiederholt vor Ort wird Gradl im Baugebiet Esperngasse Ost sein. Er sei sehr interessiert am zügigen Abschluss der Erschließungsarbeiten. Ein besonderes Augenmerk will der neue Bürgermeister auch auf den Rußweiher und dessen Schlammproblem haben. Er spricht sich unter anderem für eine Schlammlöser-Behandlung und teilweise maschinellen Einsatz aus. Eine andere Frage, die Gradl umtreibt, lautet: „Welchen Weg nimmt der Kindergarten ab 1. September?“ Für dringend erforderlich hält es Gradl, dass der Stadtrat mit Blick auf eine erforderliche Erweiterung baldmöglichst Entscheidungen dazu trifft, wie der Start ins neue Kindergartenjahr ausfallen soll.













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