Plakataktion in Eschenbach: Rücksicht nehmen im Straßenverkehr

Eschenbach
24.11.2022 - 14:11 Uhr
Bürgermeister Marcus Gradl und Polizeichef Werner Stopfer und mit ihnen die Gebietsverkehrswacht und die Jugend- und Seniorenbeauftragten ermuntern mit einer Plakataktion auf dem Stadtberg zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Die gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr kann so einfach sein. Einfach anhalten, wenn auf dem Stadtberg Fußgänger, vor allem Kinder und Senioren, die Straße überqueren. Für die Autofahrer ist dann Vorsicht und gegenseitige Rücksicht ein Muss. Diese Verpflichtung steht schon in der Straßenverkehrsordnung. Nun versuchen Stadt und Polizei, Gebietsverkehrswacht, Jugend- und Seniorenbeauftragte, dem Gedanken der Rücksichtnahme Nachdruck zu verleihen. „Das gilt ausnahmslos für alle am Verkehr teilnehmenden Personen“, stellte Bürgermeister Marcus Gradl beim Start der Aktion „Rücksicht nehmen – halten“ fest.

Klingt alles so einfach, ist aber im komplexen Alltag des Verkehrs nicht immer selbstverständlich, wusste auch Werner Stopfer, Chef der Polizeiinspektion Eschenbach. Das Missverhältnis zwischen dem idealen, gewünschten und dem wahrgenommenen Verhalten ist oft groß, erläuterte auch Gradl. Eine Schwerpunktaktion nach amerikanischen Vorbild soll nun mithelfen, die Verkehrsteilnehmer zu Kavalieren der Straße zu erziehen. Dazu sollen auch die Plakate dienen, die, auf dem Karls- und Marienplatz verteilt, zur Vorsicht mahnen. „Gerade der Karlsplatz ist zu Stoßzeiten eine Gefahrenquelle“, betonte der Rathauschef. Das Queren der Straße werde dann besonders für Kinder, Behinderte, Ältere und Rollstuhlfahrer zur Gefahr. Die Aufforderung des Bürgermeisters an die Autofahrer lautete deshalb: Einfach anhalten, wenn Personen am Straßenrand stehen, um ihnen das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Ein Wunsch, der auch mit der neuen Plakataktion untermauert werden soll.

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