Die Polizeiinspektion Eschenbach warnt vor Betrügereien im Internet. Vergangene Woche nahmen die Beamten zwei Anzeigen auf, in beiden Fällen hatten angebliche Verkäufer ausschließlich nicht speziell abgesicherte Bezahlmöglichkeiten angeboten. Ein Geschädigter versuchte, für 950 Euro eine Hebebühne zu erwerben. Das andere Opfer wollte ein I-Phone 12 für 100 Euro kaufen. Die beiden überwiesen die geforderten Beträge unwiderruflich an die vermeintlichen Anbieter. Die Waren wurde allerdings nicht geliefert.
Die Polizei gibt daher folgende Tipps:
- Keine Spontankäufe: Preis des Produkts mit Angeboten anderer Anbieter vergleichen, auch im stationären Handel.
- Verkaufsplattform genauer anschauen: Infos über Shops gibt es über Suchmaschinen, die Watchlist Internet oder die Verbraucherzentralen.
- Mögliche Nebenkosten im Auge behalten. Manchmal werden Porto- und Verpackungskosten in der Artikelbeschreibung nur beiläufig erwähnt. Nach der Auktion kommt dann unter Umständen das böse Erwachen. Vor einem Kauf genau prüfen, welche Kosten für Versand und Verpackung der Verkäufer fordert. Bei Unklarheiten nachfragen.
- Sichere Zahlungswege nutzen, Kauf auf Rechnung bevorzugen. Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard auf keinen Fall nutzen.
- Auf eine sichere Internetverbindung achten (https), wenn persönliche Daten an den Online-Shop übermittelt werden.
- Polizei informieren, wenn man vermutet, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.















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