Mehr als zwei Stunden lang herrschte in der neuen TÜV-Halle in der Kirchenthumbacher Straße reger Andrang. Der Jahreszeit angepasst war der kostenlose Service, den die Gebietsverkehrswacht allen Autofahrern anbot. Bremsen, Beleuchtung, Bereifung, Wasser und Licht wurden nach einer zweijährigen Corona-Pause wieder einer eingehenden Prüfung unterzogen. In den Dienst der guten Sache hatten sich als Fachkräfte Ludwig Frankow und Franz Pecher, als Vertreter der Polizei Verkehrswachtmitarbeiter Paul Zawall und Vorsitzender Hans Bscherer gestellt.
Im Vergleich zu manchen Vorjahren hielten sich die Mängel im Rahmen. Die Prüfer legten vor allem Hand an einige verstellte Lichter an, schickten einen Fahrer wegen defekter Bremsen in die Werkstatt. Nur wenige ihrer „Kunden“ kannten die Risiken bei der Qualität des Frostschutzes. Zu den Serviceleistungen gehörte auch die Kontrolle des Wasserstandes in Kühler und Scheibenwischanlage. Für viele Fahrer war es zudem neu, dass die Farbe des Frostschutzes gemäß Bedienungsanleitung auf den jeweiligen Motor abgestimmt sein sollte. Regelmäßige Tipps galten der Nebelschlussleuchte, die immer dann einzuschalten ist, wenn die Sicht weniger als 50 Meter beträgt. Die Kontrolleure warfen auch einen Blick auf das Reifenprofil. Dabei fiel auf, dass nahezu alle Halter bereits Winterreifen aufgezogen hatten. Der Dank der Verkehrswacht galt Paul Zerwall, der Informationsschriften verteilte, und den Mitarbeitern des TÜV, die zum ersten Mal die neue großzügige Halle zur Verfügung gestellt hatten.













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