Eschenbach
29.09.2021 - 10:55 Uhr
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Pumptrack-Anlage, Radweg, Bebauungspläne

In der Stadtratssitzung stellen die Gremiumsmitglieder einige Fragen an Bürgermeister Marcus Gradl. Es geht aber auch um Auftragsvergaben für Eschenbacher Projekte.

Die Weiheranlage in Apfelbach wurde vom Löschteich zum Dorfweiher umgewidmet und benötigt daher keinen Schutzzaun. Nach dem Abtrocknen des Weiherbodens soll die Böschung saniert werden und das Umfeld eine Verschönerung erhalten. Bild: rn
Die Weiheranlage in Apfelbach wurde vom Löschteich zum Dorfweiher umgewidmet und benötigt daher keinen Schutzzaun. Nach dem Abtrocknen des Weiherbodens soll die Böschung saniert werden und das Umfeld eine Verschönerung erhalten.

Mit Wortmeldungen aus dem Kreis der Mandatsträger endete der öffentliche Teil der Eschenbacher Stadtratssitzung. Da das Ablassen und Abfischen des Dorfweihers in Apfelbach bereits längere Zeit zurückliegt, fragte Thomas Riedl (FW) nach dem Zeitplan für die angekündigte Sanierung und Neugestaltung. Bürgermeister Marcus Gradl hielt dafür neben einem Abtrocknen des Weiherbodens und der Böschung die Erlaubnis für den Sträucherschnitt für erforderlich und bat „um noch etwas Geduld“.

  • Pumptrack-Anlage

Nach ersten Erkenntnissen und Beobachtungen an der neuen Pumptrack-Anlage sprach Jürgen Schäffler (ÜCW) von einem „relativ gefährlichen Auslauf“. „Gegenmaßnahmen kommen“, sicherte Gradl zu. Er erwähnte auch Sitzgelegenheiten für Eltern, die bereits in Vorbereitung sind.

  • Radweg beim "Hexenhäusl"

Mit mehreren Fragen meldete sich Thomas Ott (SPD) zu Wort. Er berichtete von der Behinderung von Radwegnutzern vor dem "Hexenhäusl" durch parkende Autos. Gradl schlug Markierungen vor, die auf die Fortführung des Radweges hinweisen und regte zusätzlich einen Beratungstermin mit dem Straßenbauamt an. Als Karolina Forster zur Entschärfung der Parksituation einen Hinweis auf den nahen „Parkplatz Obersee“ vorschlug, fand sie zwar Zustimmung beim Bürgermeister. Er meldete jedoch Zweifel an, „ob das funktioniert“.

  • Bebauungspläne und Feste

Da der Stadtrat kürzlich die Aufhebung des Bebauungsplans „Am Kreuz“ beschlossen hat, fragte Ott nach, ob dies „eventuell auch für andere alte Siedlungen möglich wäre“. Als Grund dafür nannte er das Bestreben von nun jüngeren Eigentümern, Umbauten vorzunehmen. Der Bürgermeister sagte eine Prüfung zu. Die diesjährigen Festlichkeiten und Veranstaltungen im Bereich des Rußweiherbads, die bei der Bevölkerung großen Anklang gefunden hätten, hielt Ott für „eine gute Sache“. Er wünschte sich jedoch „Informationen an den Stadtrat" darüber, welche Kosten dafür entstanden sind. Gradl kündigte dies „nach Vorliegen aller Rechnungen“ an.

  • Auftragsvergaben

In den vergangenen Sitzungen des Stadtrats vergab das Gremium auch zahlreiche Aufträge. In der September-Sitzung hob Bürgermeister Marcus Gradl die „Nichtöffentlichkeit“ auf und gab den Zuhörern bekannt: Die Arbeiten für die Sanierung des Dorfweihers in Apfelbach erhielt die Firma Prösl-Bau, den Austausch von defekten Bauteilen in der Wasseraufbereitung am Hotzaberg soll die Firma Wilo übernehmen und in einem Nachtrag wurden die Malerarbeiten zur Sanierung des Vermessungsamts der Firma Form & Farbe Ehmann GmbH genehmigt. Genehmigt wurden im Rahmen der Sanierung des Vermessungsamts auch die Mehrkosten der Firma Gradl für die Bauheizung.

Einig war sich das Gremium, wegen der coronabedingten eingeschränkten Nutzung des Campingplatzes die Gebühren nicht zu ermäßigen. Aus Kostengründen aufgehoben wurde der Beschluss vom 25. Februar 2021, am "Hexenhäusl" eine Terrassenüberdachung in „Stahlbauvariante mit Glasdach“ zu errichten. Der Bürgermeister wurde jedoch ermächtigt, in Abstimmung mit den weiteren Bürgermeistern und jeweils einer Person aus den drei Fraktionen einen Auftrag analog des Angebots der Firma Schade an den günstigsten Anbieter, jedoch zu höchstens 40.000 Euro, zu vergeben.

Mit dem Bau des bereits mehrmals im Stadtrat behandelten Parkplatzes der Firma Novem kann begonnen werden. Den Bauauftrag für diese Maßnahme erhielt die Firma Richard Schulz Tiefbau GmbH & Co aus Pfreimd. Beschlossen wurde zudem, die Rechnungen für die Werbeflächen an dem zu beschaffenden Bürger- und Vereinsbus an die betroffenen Firmen zu versenden.

Bereits umgesetzt ist der Auftrag an die Kommune, die weiteren Schritte zur Ausrüstung der Markus-Gottwalt-Schule samt Offener Ganztagsschule und Turnhalle mit Luftreinigungsanlagen einzuleiten. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die Auftragsvergabe an den günstigsten Anbieter zu vergeben, Fördermittel abzuklären und das Förderprogramm (80 Prozent) „Stationäre Anlagen für Kinder unter 12 Jahren“ in Anspruch zu nehmen.

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Eschenbach30.06.2021
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