05.02.2019 - 18:26 Uhr
EschenbachOberpfalz

Räumen und Streuen nach Plan

Wenn es schneit oder gefriert ist der Räumdienst gefragt – und unter Beobachtung der Bürger. Manchen fehlt das Verständnis dafür, dass kein Fahrzeug kommt. Oder sie wundern sich, wenn nur in der Nachbarstraße geräumt wird.

Starker Schneefall bedeutet für die Bauhofmitarbeiter - wie hier in Pressath - Dauereinsatz.
von Stefan NeidlProfil

Reinhold Sternkopf, Bautechniker der Stadt Pressath, und Norbert Braun, Leiter des Bauhofs Eschenbach, klären auf. „Es gibt es einen Diensthabenden vom Bauhof. Der unternimmt morgens Kontrollen an markanten Stellen, von denen bekannt ist, dass diese oft Glatteis aufweisen“, erklärt Sternkopf. Je nachdem schicke er dann den Räumdienst los. Ähnlich arbeitet der Bauhof in Eschenbach. „Nach Prüfung neuralgischer Stellen löst der Meldedienst der Stadt einen Alarm aus“, berichtet Braun. Straßen werden nach Bedeutung und Risiko unterschieden. Dies bestimmen in Eschenbach Verwaltung und Bürgermeister. In Pressath ordnet das Bauamt die Straßen ein.

Eine Frage, die sich Fußgänger stellen: Warum werden Gehwege an öffentlichen Einrichtungen nur auf einer Seite geräumt? „Bei Hochbetrieb kann dies passieren, um Zeit für andere Stellen zu sparen“, sagt Sternkopf. „Fußwege können ganz gesperrt werden“, erläutert Braun. Dass das Tun des Winterdienstes auch Unmut hervorruft, weiß er: „Gerade montags gab es Beschwerden von Anwohnern, weil Fahrzeuge und Gehwege durch geräumten Schnee blockiert seien.“ Nach vielen schneearmen Wintern seien die Menschen solche Massen nicht mehr gewohnt.

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