14.08.2019 - 12:37 Uhr
EschenbachOberpfalz

"Reißende Strömung" auf dem "Lago de Rußo"

Gemeinsam gegen Wind und Wellen: Wie Seeräuber auf großer Fahrt fühlen sich 30 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren in der dritten und letzten Woche der Ferienbetreuung im Vierstädtedreieck.

Während die Kanuten gegen "reißende Strömung" ankämpfen, lassen es die Mini-Seeräuber auf dem Floß gemächlicher angehen.
von Walther HermannProfil

Die Festhalle und die Außenanlagen des Sportclubs sind dabei erneut das Zentrum des von "Learning Campus" organisierten und betreuten Angebots. Insgesamt 180 Mädchen und Buben genießen dabei in den Sommerferien quasi bei Vollpension und altersgerechter Beschäftigung unbeschwerte und erlebnisreiche Tage, schließen Freundschaften und erleben das Besondere einer lebendigen Gemeinschaft.

„Ab in die Wellen des Lago de Rußo“, ist seit Jahren fester Bestandteil der Ferienbetreuung. Die Gruppe „See-Räuber“ erwartete im Zuge einer Kanu-Challenge zunächst Unterricht: Im "Trockenkurs" wurden Informationen zur Paddeltechnik vermittelt. Dann ging's zu Kanutouren auf den Rußweiher, wo wechselnde Windstärken „lebendiges Wasser“ schufen. „Wir kämpfen gegen reißende Strömung“, meinten die "Kanu-Räuber" dazu. Die "Mini-Seeräuber" ließen es gemächlicher angehen: Sie erlebten die Weiten des Rußweihers vom Floß aus.

Ein abenteuerliches Kontrastprogramm bot sich den Kindern anschließend beim Bogenschießen. Nach dem mehrmaligen Üben von „Bogen spannen, Ziel anvisieren, Pfeil abschießen“ verbesserten sich die Trefferergebnisse. Es entwickelte sich gar ein Wettbewerb unter den „Meisterschützen“. Für die kleinen „Wilhelm Tells“ war dieses Angebot durchwegs reizvolles sportliches Neuland.

Voller Begeisterung folgten die Mädchen und Buben auch dem Aufruf „Ab in den wilden Westen“. Es galt, die Welt der Indianer kennenzulernen. Ein großes Tipi schuf den äußeren Rahmen dafür. Beim Basteln von Indianerschmuck durften die kleinen „Rothäute“ Kreativität zeigen. Trommelklänge riefen zum Sammeln. Nicht fehlen durfte der Marterpfahl, der „Bleichgesichtern“ vorbehalten blieb. In der Neuzeit gingen die Kinder ebenfalls auf Spurensuche. Bei einer „Schnitzeljagd“ durch die Innenstadt waren sie Eschenbacher Besonderheiten auf der Spur.

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