Wann genau die Sperrung des rund 200 bis 300 Quadratmeter großen Bereichs am Südufer des Eschenbacher Rußweihers wieder aufgehoben wird, ist am Montag noch unklar. Denn zuerst soll eine Spezialfirma das Gelände nach weiterer Kriegsmunition absuchen. „Ich warte noch auf die Angebote zweier Firmen“, informiert Bürgermeister Marcus Gradl auf Nachfrage. Der günstigere Anbieter werde das Rennen machen. Gradl schätzt, dass eine erneute Absuche noch in dieser oder der nächsten Woche vonstatten gehen werde. „Es ist ein Vorteil, dass der Weiher abgelassen ist,“ sagt er. Dass sich weitere Kriegshinterlassenschaften im Schlamm verbergen, glaubt Gradl zwar nicht, er will aber auf Nummer sicher gehen. „Lieber absperren und nochmal suchen, dann hat man ein besseres Gefühl.“ Die Granate, die am Samstag zum Vorschein kam, hatte ein Hobbysucher mit seinem Metalldetektor im südlichen Uferbereich des abgelassenen Rußweihers entdeckt. Die Polizei alarmierte daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Ingolstadt, der den Fund sicherte.
Eschenbach
05.10.2020 - 14:05 Uhr
Rußweiher: Suche nach weiterer Kriegsmunition in den nächsten Tagen
von Anne Wiesnet
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