Eschenbach
26.07.2018 - 18:10 Uhr

"Schnuppern" in der neuen Schule

16 Viertklässler nehmen MGS unter die Lupe - Klettern, aber kein Kaugummi.

Sie haben schnell den richtigen Dreh raus: Bei einer Aufgabe zur Bildung von Gemeinschaftsgefühl stellen die künftigen Fünftklässler aus Papierrollen einen Turm ähnlich des Empire-State-Building her. rn
Sie haben schnell den richtigen Dreh raus: Bei einer Aufgabe zur Bildung von Gemeinschaftsgefühl stellen die künftigen Fünftklässler aus Papierrollen einen Turm ähnlich des Empire-State-Building her.

(rn) "Antrittsbesuch" an der Markus-Gottwalt-Schule (MGS): 16 Mädchen und Buben aus den Grundschulen Kirchenthumbach, Schlammersdorf und Speinshart, die mit Beginn des neuen Schuljahres an die Eschenbacher Mittelschule wechseln, "schnupperten" in ihrer künftigen Bildungseinrichtung. Ihre Lehrerinnen Evelyn Schreg und Silvia Busch begleiteten sie dabei.

MGS-Schulleiter Wolfgang Bodensteiner hieß die Kinder im Mehrzweckraum willkommen und stellte eine "tolle Truppe" an seiner Seite vor: Thomas Ott, den Klassenlehrer der "Fünften", und Sozialarbeiterin Maria Rübe-Hitzinger. Der Rektor informierte über den Unterrichtsbeginn, die Gliederung der MGS in Grundschule und Mittelschule sowie über die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss der M 10 eine weiterführende Schulausbildung zu beginnen. Aus gegebenem Anlass wies er darauf hin, dass an der MGS kein Kaugummi erlaubt ist.

"Wenn es Probleme und Sorgen mit Mitschülern, Lehrern oder auch Eltern gibt, könnt ihr damit immer zu mir kommen." Mit diesem Hinweis wandte sich Maria Rübe-Hitzinger an die muntere Kinderschar und versicherte ihre Schweigepflicht. Die Sozialarbeiterin beschrieb ihre Aufgaben und Kompetenzen. Großen Wert legte sie auf Gemeinschaftsgefühl, das sich in der neuen Klasse, der Kinder aus vier Schulstandorten angehören werden, bilden müsse.

Zum Thema "Zusammenarbeit" stellte sie den Mädchen und Buben auch gleich eine "Aufgabe und Übung" - in maximal zehn Minuten einen möglichst hohen Turm bauen. Gemeinsam sollten sie eine Lösung finden. Und das gelang ihnen auch. Rübe-Hitzinger bescheinigte den Schülern "unterschiedliche, sehr kreative Lösungen, an denen Architekten ihre wahre Freude hätten".

Für den weiteren Vormittag nahm Thomas Ott seine künftigen Schüler unter seine Fittiche. Er informierte, dass neun Schüler der MGS ab September ebenfalls zur neuen Klassengemeinschaft gehören werden, und berichtete über Arbeitsgemeinschaften: Klettern, Schülerzeitung und Mountainbike.

Leicht enttäuscht waren die Kinder allerdings, als sie erfuhren, dass Mountainbike erst ab der siebten Klasse möglich ist. Das Stimmungsbild änderte sich allerdings schlagartig, als Ott sie in der Turnhalle an die Kletterwand führte und vom Sportangebot "Bouldern" berichtete. Das gemeinsame Klettern sorgte ebenfalls für Gemeinschaftsgefühl.




 
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