14.07.2021 - 13:38 Uhr
EschenbachOberpfalz

Sportanglerverein Eschenbach verabschiedet langjährigen Vorsitzenden Martin Schusser

Der Sportanglerverein Eschenbach gönnt seinen Mitgliedern Angelerfolge. 2020 und 2021 besetzt er deshalb seine Gewässer mit 19 652 Fischen und 1670 Kilogramm Futterfischen.

Mit der Übergabe eines Gutscheins bedanken sich (von rechts) der neue Vorsitzende Uwe Schertel und sein Stellvertreter Günter Ring beim scheidenden Vorsitzenden Martin Schusser für sein insgesamt nahezu zwei Jahrzehnte langes erfolgreiches Wirken für den Sportanglerverein Eschenbach und Umgebung.
von Walther HermannProfil

Mit beeindruckenden Zahlen wartete Gewässerwart Ralf Schlottke auf, als er in der Jahreshauptversammlung des Sportanglervereins die Besatzzahlen 2020 und 2021 bekannt gab. In die Vereinsgewässer wurden insgesamt ausgesetzt: 6126 Karpfen, 651 Schleien, 1965 Hechte, 1984 Zander, 1655 Forellen, 3000 Aale, 1000 Äschen, 900 Barben, 2000 Nasen, 226 Amur und 45 Waller. Dazu kamen 1670 Kilogramm Futterfische für die eingesetzten Raubfische.

Beim Rußweiher-Fischzug bestand das Ergebnis unter anderem aus 900 Karpfen, 250 Zandern, 500 Hechten und 200 Zentnern Zwergwelse. Schlottke sprach von einem relativ guten Ergebnis beim Elektrofischen an der Haidenaab und fragte: „Was wird wohl der Kormoran den Winter über davon übrig gelassen haben?“ Das wegen der Fischotterplage erfolgte Einzäunen von fünf Weihern kommentierte er kurz mit: „Entweder wir stellen einen Zaun auf oder wir hören auf.“

Unter stehendem Beifall der Angler dankte Günter Ring dem langjährigen Vorsitzenden Martin Schusser mit einem Gutschein für dessen erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle des Vereins. Schusser hatte im März 2004 nach mehrjährigem Engagement als Jugendleiter die Leitung übernommen und begleitete die Fertigstellung des unter Norbert Ferstl begonnenen Vereinsheimbaues. Zu Schussers Verdiensten zählen zudem die Anpachtung weiterer Weiher und der deutliche Mitgliederzuwachs.

In seinen Abschiedsworten sprach Martin Schusser von einer „guten und tollen Zeit“ und räumte ein: „Bei aller Freude war die Vereinsführung nur noch mit Schwierigkeiten verbunden.“ (Schusser ist beruflich auswärts tätig, Anm. d. Redaktion). Er wünschte dem Verein weiterhin viel Erfolg und wies auf die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden Eschenbach, Speinshart und Trabitz hin. An die Anglergemeinschaft richtete er, von einem gewissen Stolz begleitet, den Appell: „Unterstützt eure Vorstandschaft wie bisher und blickt über den Tellerrand, ob ihr in der Umgebung einen Verein wie den Eschenbacher findet.“

Der Speinsharter Bürgermeister Albert Nickl dankte dem „naturverbundenen Verein“ für die wichtige und vorbildliche Gewässerpflege. Er zeigte sich „beeindruckt davon, was der Verein leistet“ und kündigte zu der zum Bezirksgewässer aufgestuften Creußen an: „Sie wird uns in den nächsten Jahren deutlich fordern.“

Im Abfischen des Rußweihers sah zweiter Bürgermeister Karl Lorenz aus Eschenbach ein „Highlight“. Mit Blick auf die Zwergwels-Plage gab er den Anglern mit auf den Weg: „Über die Zeitabstände zum Abfischen des Rußweihers müssen wir reden.“ Lorenz dankte dem langjährigen Vorsitzenden Martin Schusser für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt und wünschte sich weitere enge Gespräche mit den Anglern und eine gute Zusammenarbeit der Angler mit dem Pächter der Badeanlage. Beide Bürgermeister übergaben jeweils eine Spende für die Anglerjugend.

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