04.11.2018 - 17:42 Uhr
EschenbachOberpfalz

Stadt hilft Kreis beim Sanieren

Die Sanierung des Dienstgebäudes des Landratsamts durch den Landkreis Neustadt/WN liegt im Interesse der Stadt Eschenbach. Sie beteiligt sich daher an den Kosten des Projekts.

Das Baugerüst gibt zu erkennen: Die Sanierung des Landratsamts hat begonnen.
von Walther HermannProfil

Der Stadtrat bewilligte für das 2,653 Millionen Euro teure Projekt eine Kostenerstattung von bis zu 1,7 Millionen Euro. "Der Anteil der Kommune beträgt damit bis zu 340 000 Euro", heißt es im Beschluss. Voraussetzung für die Förderung sei "die Einhaltung der eingereichten und genehmigten Planung und Finanzierung".

Hintergrund für die Eschenbacher Beteiligung an der Sanierungsmaßnahme ist der Ausschluss des Landkreises aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm II - Soziale Stadt. Fördermittel können nur Städte und Gemeinden beantragen. Da der Landkreis eine Sanierung in dieser Größenordnung nicht übernehmen würde, der Erhalt des stadtbildprägendes Gebäudes jedoch im Interesse der Stadt liegt, entschieden sich Verwaltung und Räte für eine Kostenbeteiligung. Die Bewilligung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns durch die Bezirksregierung Ende August erfolgte daher "unter dem Vorbehalt der Aufnahme der Stadt" in das Jahresprogramm 2018 der Förderinitiative "Innen statt Außen".

Geschäftsleiterin Heike Biersack berichtete, dass Anfang Oktober der Stadt mitgeteilt wurde, dass für heuer 3,98 Millionen Euro an zuwendungsfähigen Kosten bewilligt wurden und sich die Zuschüsse aus Landesmitteln auf 3,184 Millionen Euro (80 Prozent) belaufen. Laut Landratsamt liegt das Ergebnis der Ausschreibung bei Kosten von 2 653 268 Euro. Die Stadtbau Amberg hat die möglichen Zuwendungen für den Kreis daher mit voraussichtlich förderungsfähigen 1,7 Millionen Euro berechnet. Davon beträgt der Anteil der Regierung der Oberpfalz (80 Prozent) 1,36 Millionen Euro und der der Stadt 340 000 Euro (20 Prozent). Die Kommune sieht darin eine Maßnahme zur Stärkung der Innenstadt. Mit dem Beschluss legt sie gleichzeitig die Grenze ihrer Beteiligung fest.

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