Der Waldweg nördlich des Firmengeländes der Firma Kerafol wird ausgebaut. Der Stadtrat stimmte der Ausbauplanung des Ingenieurbüros Oberndorfer zu und beauftragte die Stadtverwaltung, die Baumaßnahme zeitnah auszuschreiben.
Der nur mit Schotter versehene Weg soll einen "verkehrsgerechten Ausbau" erhalten. Heike Biersack, die Geschäftsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft, berichtete von mehreren Ortsterminen und Planungsgesprächen mit Vertretern der Stadt, des Planungsbüros und Franz Koppe. Hannes Oberndorfer stellte dem Gremium das Vorhaben vor, mit dem auf einer Länge von 270 Meter ein "regelmäßiger Verkehr" zum angrenzenden Forstgebiet in Richtung Metzenhof und zum westlichen Teil des Geländes der Firma Koppe ermöglicht werden soll.
Er erinnerte daran, dass der Unterhalt der Fahrbahn bisher dem jeweiligen Bedarf entsprechend nur mit Schotter vorgenommen wurde. Nach stärkeren Regenfällen seien daher stets "erhebliche Unterhaltsmaßnahmen" erforderlich geworden. "Es gibt keine Befestigung, nur eine gesandete Lehmschicht", lautete sein Resümee zu den erfolgten Untersuchungen. Für den Schwerverkehr Holzabfuhr und die Zufahrt "Koppe-West" hielt er daher den Ausbau des Waldwegs, der größtenteils auf städtischem Grund liegt, für erforderlich. Im westlichen Streckenbereich (100 Meter) ist allerdings nur eine Wegbreite von 4 Meter in städtischem Besitz, so dass Oberndorfer einen kleinen Grunderwerb für unvermeidlich hielt. Bürgermeister Peter Lehr informierte, dass dafür bereits erfolgreich Vorgespräche geführt wurden.
Obwohl für Gewerbegebiete eine Fahrbahnbreite von 6,50 Meter empfohlen wird, hielt der Planer eine Breite von 3,50 Meter für ausreichend. Das Oberflächenwasser werde wie bisher über das Firmengelände ablaufen, teilte er mit.













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