18.07.2019 - 14:00 Uhr
EschenbachOberpfalz

Wallfahren hält ihn gesund

Ein Leben für die Landwirtschaft: Josef Roth, der "Brunnenmacher-Sepp", feiert seinen 80. Geburtstag. Die Gratulanten finden sich zu einer Imbissrunde mit viel Plauderei ein.

Josef Roth (Dritter von links) feiert mit Bürgermeister Klaus Lehl (stehend, von rechts), Seniorenbeauftragtem Udo Müller, (von rechts) Manfred Neumann, Arnold Mirwald (beide Katholischer Männerverein), Edeltraud Gradl (Gesellschaft "Frohsinn"), Ehefrau Anna-Maria sowie (von links) Schwester Rosa und Tochter Christine seinen 80. Geburtstag.
von Walther HermannProfil

Der rüstige Landwirt empfing unter anderem dritten Bürgermeister Klaus Lehl, Seniorenbeauftragten Udo Müller, Pfarrer Thomas Jeschner sowie Vorstandsmitglieder der Gesellschaft "Frohsinn", von Katholischem Männerverein sowie Obst- und Gartenbauverein.

Josef Roth wurde 1939 in der Wassergasse geboren. Die Kindheit mit zwei Schwestern bei seinen Eltern Josef und Agnes erhielt einen Wendepunkt durch das Einziehen des Vaters zum Kriegsdienst und die Nachricht von dessen Tod im April 1945 bei Eidorf an der Sieg. Und so stand Roth bereits mit zehn Jahren am Pflug: Die Äcker der Familie mussten bestellt werden.

Auf Anraten von Bürgermeister Walter Ficker siedelte Mutter Agnes Mitte des Jahres 1964 aus den beengten Verhältnissen in der Wassergasse in die Speinsharter Straße aus. Der landwirtschaftliche Betrieb konnte expandieren. Der Jubilar sprach rückblickend von einer harten Aufbauzeit.

Im Mai 1966 heiratete Josef Roth die aus Wollau stammende Bauerntochter Anna-Maria Kastler. Bald brachten drei Söhne und eine Tochter Leben ins Haus. Bereits vor mehreren Jahren hat Roth den landwirtschaftlichen Betrieb an Sohn Berthold übergeben. Inzwischen freut sich der Jubilar über fünf Enkel.

Gesundheitliche Gründe gaben den Anstoß zur Teilnahme an der Wallfahrt nach Gößweinstein. Diese wurde seitdem zum festen Bestandteil seines Jahresablaufs. In diesem Jahr bewältigte Josef Roth die Strecke bereits zum 54. Mal. Doch damit ist seine Wallfahrtsbegeisterung nicht erschöpft. Als nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1992 die über Jahrzehnte unterbrochene Wallfahrt nach Maria Kulm bei Königsberg an der Eger wieder aufgenommen wurde, war er ebenfalls dabei.

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