Eschenbach
07.06.2022 - 08:33 Uhr

Wallfahrt nach Gößweinstein steht bevor

Das Bild	aus der Bergkirche, das der Wallfahrergruppe vorangetragen wird. Bild: rn
Das Bild aus der Bergkirche, das der Wallfahrergruppe vorangetragen wird.

Am Dreifaltigkeitswochenende, 11. und 12. Juni, zieht es erneut Gläubige der Pfarrei Eschenbach zur Wallfahrt nach Gößweinstein. Diese Tradition lässt sich bis ins Jahr 1851 zurückverfolgen. Singend und betend folgen die Wallfahrer dem Bild, das während des Jahres in der Maria-Hilf-Bergkirche, einer ehemaligen Wallfahrtskirche, seinen Platz hat.

Los geht's am Samstag um 6 Uhr in der Bergkirche zum Pilgersegen und zur anschließenden Busfahrt bis Pegnitz (Preis 7 Euro). Dort beginnt der Marsch über Pottenstein zum Gnadenort. Ankunft wird gegen 11.30 Uhr sein. Gemeinsam mit den Drosendorfer Wallfahrern beginnt um 13.30 Uhr eine Andacht in der Mariengrotte hinter der Basilika, der sich ein Kreuzweg anschließt. Für die Eschenbacher Teilnehmer, die nicht in Gößweinstein übernachten, steht um 15.15 Uhr ein Bus für die Rückfahrt (Preis 13 Euro) bereit.

Der Dreifaltigkeitssonntag beginnt sehr früh. Um 3.30 Uhr fährt ein Omnibus von der Bergkirche aus (Preis 13 Euro) nach Gößweinstein ab. Bisher wurden Wallfahrer auch von Familienangehörigen nach Gößweinstein zum gemeinsamen Wallfahrtsamt mit den Gläubigen der Pfarrei Kirchenthumbach gefahren, das um 4.30 Uhr eingeläutet wird.

Nach einer kurzen Pause treten die Wallfahrer um 6 Uhr zum Rückweg nach Eschenbach an. Vor ihnen liegen nun 41 Kilometer, die sie betend und singend überwiegend auf Feld- und Waldwegen und auf Nebenstraßen zurücklegen. Mittagsrast wird in Pegnitz eingelegt. Bei einer weiteren Rast an der Weißenbrunn-Kirche werden die Wallfahrer von der Jungen Union Eschenbach mit einer Erfrischung erwartet.

In Kirchenthumbach holt der Ortsgeistliche die Gläubigen gegen 15 Uhr ab und begleitet sie in die Pfarrkirche. Nach dem Segen besteht die Möglichkeit sich zu stärken und zu erfrischen. Die Bewirtung übernimmt der Missionskreis Kirchenthumbach im Pfarrheim. Um 16 Uhr beginnt die letzte Etappe. Sie führt auf dem Radweg bis gegen 17.30 Uhr zum Bildstock neben dem TÜV. Letzte Station ist der Schlusssegen in der Bergkirche.

Wallfahrtsleiter Herbert Körper lädt auch Musiker dazu ein, sich mit Instrument zu beteiligen. Geehrt werden Wallfahrer, die zum 20., 25., 30., 35., 40., 45., 50 oder 55. Mal teilnehmen. Sie sollten sich unter Telefon 09645/8158 anmelden.

 
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