Eschenbach
17.06.2018 - 18:45 Uhr

Der weiteste "Känguru-Sprung"

Erfreulich viele Schüler des Gymnasiums haben sich freiwillig am Mathematikwettbewerb "Känguru" beteiligt.

Sämtliche Teilnehmer erhielten Urkunden sowie interessante mathematische Sachpreise. Über diesen tollen Erfolg freuen sich Schulleiter Dr. Knut Thielsen (rechts) sowie die betreuende Lehrkraft Ulrich Dünzl. exb
Sämtliche Teilnehmer erhielten Urkunden sowie interessante mathematische Sachpreise. Über diesen tollen Erfolg freuen sich Schulleiter Dr. Knut Thielsen (rechts) sowie die betreuende Lehrkraft Ulrich Dünzl.

Dabei handelt es sich um einen internationalen Multiple-Choice-Wettbewerb, der seinen Ursprung - wie sein Name schon vermuten lässt - in Australien besitzt und hierzulande zentral vom Verein "Mathematikwettbewerb Känguru" mit Sitz an der Humboldt-Universität Berlin vorbereitet und ausgewertet wird.

Jede Klassenstufe erhält dabei altersgerechte Aufgaben, die in 75 Minuten zu bearbeiten sind. Für die Jahrgangsstufen 7 und 8 sind es 30 Aufgaben, für die Klassen 5 und 6 nur 24. Der Schwierigkeitsgrad umfasst dabei drei Stufen von "gut machbar" bis "äußerst knifflig". Pro Aufgabe stehen fünf Antworten zur Auswahl, wobei genau eine richtig ist und auch nur genau eine anzukreuzen ist. Wer nun denkt, dass es nur darum geht, ein "Kreuz" an die richtige Stelle zu setzen, der täuscht sich gewaltig: Das Ankreuzen einer falschen Antwort führt nämlich zu Punktabzug.

Von den insgesamt 37 Teilnehmern am Gymnasium (alle aus den Jahrgangsstufen 6 bis 8) haben besonders erfolgreich abgeschnitten: Max Materne (Jahrgangsstufe 7 - erster Preis mit 106,25 von insgesamt 120 Punkten), Robert Gorny (Jahrgangsstufe 6 - dritter Preis mit 103,75 Punkten) und Hannes Reger (Jahrgangsstufe 7 - dritter Preis mit 92,00 Punkten). Außerdem ist Gorny der weiteste "Känguru-Sprung" am Gymnasium Eschenbach gelungen, das heißt er hat die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtig gelösten Aufgaben erzielt.

Die Organisation des Wettbewerbs obliegt den teilnehmenden Schulen. Er findet einmal jährlich in allen Teilnehmerländern gleichzeitig statt und wird als freiwilliger Wettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben. Sinn und Zweck ist die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen sowie die Förderung der Freude an der Beschäftigung mit Mathematik. Allein in Deutschland haben sich 2018 insgesamt mehr als 900 000 Schüler aus mehr als 11 250 Schulen beteiligt.


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