Den weltberühmten Zauberkünstler Copperfield gibt es nicht mehr. Doch Nachfolger gibt es genug. Derzeit macht in der Region ein junger Magier auf sich aufmerksam, der das Zeug dazu hat, in die Fußstapfen berufsmäßiger Zauberer zu treten. Immerhin schaffte es Marius Koslowski schon vor fünf Jahren im jugendlichen Alter, mit bestandener Eintrittsprüfung Mitglied des deutschen magischen Zirkels zu werden – eine besondere Auszeichnung und Verpflichtung zugleich. Am Sonntagnachmittag erwies sich der Pressather als vielversprechender Zauberkünstler, der vor der Seebühne des Rußweihers Hunderte von Besuchern in seinen Bann zog.
Überirdische Kräfte im Naturfreibad
Maßgeschneidert für das Publikum zelebrierte der „große Marius“ faszinierende Zauberkunst. Überirdische Kräfte schienen aus den Fluten des Naturfreibades emporzusteigen, als sich wie von Geisterhand das Zauberer-Tischlein selbständig machte oder eine Rechenaufgabe die Besuchermassen vor schier unlösbare Probleme stellte. Nicht aber dem Genie Marius mit seinem Gedanken-Übertragungsgerät, das er den staunenden Besuchern vorstellte.
So wurde das Publikum ein Teil des Unglaublichen, das der Magier präsentierte. Koslowski schien in seiner Rolle aufzugehen. Temperamentvoll verblüffte er auch mit einer bemerkenswerten Fingerfertigkeit beim Spiel mit den drei Seilen namens Tick, Trick und Sepp, erzählte von der fast unendlichen Geschichte der Rabarber-Barbara und jonglierte kunstvoll mit weißen Bällen. Zu dieser Atmosphäre überirdischer Kräfte gehörten auch die faszinierten Zuschauer. Eine geradezu euphorische Klatschwelle ermunterte den Magier zu weiteren Kunststücken mit des Zauberers „Teufelszeug“.
Auftakt für neue kulturelle Ära?
Eine tolle Abwechslung, die die Besucher mit begeisternden Beifall honorierten und auch Bürgermeister Marcus Gradl und Kulturbeauftragten Michael König von Beginn einer neuen Ära kultureller Großereignisse im Naturfreibad Rußweiher träumen ließen. Magier Marius war es vorbehalten, den Besucherandrang zu nutzen, für weitere kulturelle Höhepunkte zu werben. Am nächsen Sonntag, 26. Juli laden die Blasmusikanten dazu ein, im Freibad einer Musikprobe der Stadtkapelle zuzuhören. Geplant sind zudem am 23. August eine „Kulturwanderung“ am Obersee und als weiteres kulturelles Glanzlicht am 10. September eine Veranstaltung im Pausenhof der Markus-Gottwalt-Schule mit Stephan Zinner, einem angesehenen Mitglied der bayerischen Kabarett-Szene. In eigener Sache warb der Magier für Auftritte am 8. August in Kastl und am 14. August in Oberbibrach.














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