Eschenbach
21.06.2022 - 14:48 Uhr

Zeigt her eure Gärten im blühenden Eschenbach

Die Gärten öffnen zum Tag der offenen Gartentür ihre Pforten. Der Kreis- und der Ortsverband für Gartenbau und Landespflege, Vereine und Stadt laden am kommenden Sonntag nach Eschenbach ein.

Seit vielen Jahren veranstalten die Gartenbauvereine immer am letzten Sonntag im Juni den „Tag der offenen Gartentür“. Die hohen Besucherzahlen beweisen immer wieder, dass die Freude und Lust der Menschen am Garten nach wie vor ungebrochen ist. Normalerweise dürfen nur Freunde, Familien und Bekannte die privaten Gartenbereiche betreten. Die Aktion der Gartenverbände ermöglicht es in Verbindung mit aufgeschlossenen Gartenliebhabern auch „fremden“ Gartenfreunden, die grünen Wohnzimmer der Hobbygärtner zu bestaunen. Es gilt das Sprichwort: „Willst du ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.“

Offene Türen stehen für offene Menschen

Eine Devise, die auch in Eschenbach zählt. Der OGV-Kreisverband und mit ihm der Eschenbacher Ortsverband für Gartenbau und Landespflege, die Stadt und die Vereinswelt laden in diesem Jahr dazu ein, mehr als einen Blick über den Zaun zu werfen. 13 Familien öffnen ihre kleinen persönlichen Paradiese, um den Menschen Gartenglück näher zu bringen. „Offene Türen stehen für offene Menschen“, sagt Kreisvorsitzender Albert Nickl und auch OGV-Organisationsleiter Josef Höllerl betont: „ Diese Einblicke sollte sich niemand entgehen lassen. “ Höllerl weiter: „Der Tag der offenen Gartentür hat keinen Wettbewerbscharakter.“ Aufgabe und Ziel sei es, nicht den schönsten Garten zu entdecken, sondern der Bevölkerung die Vielfalt und den Ideenreichtum der Gartenbesitzer näher zu bringen, den Gedankenaustausch anzuregen und ein Schaufenster für gute Anregungen zu bieten.

Mit allen Sinnen erleben

OGV-Kreisvorsitzender Nickl und Eschenbachs Bürgermeister Marcus Gradl versprechen viel Freude beim Besuch der Eschenbacher Erlebnis-Oasen. Mit allen Sinnen erleben heißt es im gesamten Stadtgebiet. Bei kostenlosem Eintritt inspiriert die Vielfalt der botanischen Schätze vom Bauerngarten mit Gemüse und Heilpflanzen, über rankende Stauden und Ziersträucher bis hin zu imposanten Gewächshäusern und blühenden Obstgärten. So wirbt zum Beispiel die Krankenschwester Petra Engelmann, Ortsvorsitzende des OGV mit der Einladung: „Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten.“ Sehenswert sind auch die Gestaltungsformen, Gartenteiche, beeindruckende Accessoires aus Metall und Glas, die Lieblingsplätze der Familien und zertifizierte Naturgärten. Das perfekte Zusammenspiel zwischen Natur und Garteln fördert Martin Kämpf. Seine fleißigen Bienenvölker im eigenen Garten sorgen für die Bestäubung von Obst und Gemüse.

Reiches Zusatzprogramm

Auch das Unterhaltungs- und Serviceangebot ist bei der Tour durch die kleinen Paradiese bemerkenswert. So gibt es im Kulturhof Taubnschuster einen kleinen Flohmarkt. Beim Taubnschuster findet auch um 10 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Zu Hinguckern durch das Reich der Gartenkulturen werden die Klöppel-Kunst und ein kleiner Gartenmarkt mit verschiedenen Kunsthandwerkern. Der Imkerverein informiert im Garten der Familie Kämpf über Bienen und Honig. „Kunst im Garten“ heißt es mit Blick auf den Perlenschmuck und Töpferwaren im Anwesen Schusser in der Zinkenbaumstraße 35, um nur einige Beispiele zu nennen.

Zudem erwartet die Besucher ein großes Verpflegungsangebot. Bewirtungsstationen gibt es beim Taubnschuster, auf der Terrasse des Feuerwehrhauses und im Mehrgenerationenpark. Auch einige Hobbygärtner halten für die Besucher mit Unterstützung der Vereinswelt Garteprodukte, Gegrilltes, Süffiges und Kuchen und Kaffee bereit. Willkommen sind die Besucher auch im „Seeblick“ am Rußweiher, im Hexenhäusl, im Hotel Restaurant Rußweiher und im Altstadtcafe.

Blühendes Eschenbach

Alle Gärten sind am Sonntag, 26. Juni, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der offiziellen Eröffnung beim Taubnschuster geht um 9 Uhr ein Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche voraus. Auch die Kommune ist mit zahlreichen Blumenarrangements für die grüne Welle gerüstet. „Eschenbach wird blühen“, verspricht Bürgermeister Gradl. Die Straßen der Stadt werden für den Durchgangsverkehr gesperrt, das BRK steht für Erste Hilfe bereit, ausreichend Parkplätze sind ausgewiesen. Flyer weisen den Weg zu den Gartenstandorten und die Aktionen rund um die Gärten. Informieren können sich die Besucher im Vorfeld ihres Tour durch die Gartenkultur auch auf der Website der Stadt.

Info:

13 zauberhafte Gärten in Eschenbach

„Bitte bedenken Sie, dass Sie in privaten Gärten zu Besuch sind“, heißt es im Flyer des OGV, der gleichzeitig dazu auffordert, sich in den 13 Gärten rücksichtsvoll zu verhalten. Am Tag der offenen Gartentür beteiligen sich ...

  • ... der Heimatverein rund um den „Taubnschuster“ in der Wassergasse,
  • ... Sabine und Günter Volkmann mit ihrem Schrebergarten am Andreas-Lutz-Weg
  • ... die Familien Kämpf im Lohweg 13 mit Infostand des OGV, Imkerverein sowie Töpferwaren und Klöppelkunst.
  • ... Martina und Roland Hermann in der Egerlandstraße 7 (mit Gartenaccessoires aus Metall mit Glas und Weiden)
  • ... Anneliese und Werner Herr in der Wassergasse 6 (kleines Gartenparadies im Verborgenen)
  • ... Cordula und Armin Schrembs, Rosenweg 21 mit ihrem Zier und- Obstgarten
  • ... Corinna und Michael Dromann in der Egerlandstraße 9 (großzügiger Familiengarten)
  • ... Diana und Manfred Kleber, Ruckstraße 14 mit dem ersten zertifizierten Naturgarten Eschenbachs inklusive kleinem Gartenmarkt mit Kunsthandwerkern
  • ... Anja und Hans Püttner, Gerhart-Hauptmann-Straße 24 (Künstler im Garten)
  • ... Daniela und Roland Schusser, Zinkenbaumstraße 35 mit einem Siedlungsgarten in steiler Hanglage und viel Kunsthandwerk.
  • ... die Familien Santoro/Wolter (Pressather Straße), Romana und Thomas Ott (Gerhart-Hauptmann-Straße 26) und sowie Petra Engelmann und Irmgard Lingl mit Gartenvielfalt
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.