19.07.2019 - 11:46 Uhr
EschenbachOberpfalz

Zurücklassen, was vertraut ist

„Danke für alles Schöne, Gute. Danke für die tolle Zeit. Danke für alle Feste, Feiern. Danke, mich hat so viel gefreut.“ Mit eineem „Dank-Rap“ beenden Mädchen und Buben, Erzieherinnen und Eltern das Kindergartenjahr 2018/2019.

Plakate erinnern die Mädchen und Buben der Kindertagesstätte daran, was ihnen Spaß gemacht hat.
von Walther HermannProfil

Emsiges Geschehen hielt Einzug in die Pfarrkirche St. Laurentius. Unter dem Leitgedanken „Wir schauen zurück – Wir schauen nach vorn – Gott ist immer da“ feierte die Kindertagesstätte Abschlussgottesdienst.

Seine Fortsetzung fand dieser Gedanke im Eröffnungslied „Einfach spitze, dass du da bist“ und in den Begrüßungsworten von Pfarrer Thomas Jeschner. Auch er sprach von einem Rückblick und einem Blick auf das Kommende. „Gib uns gute Freunde an die Seite, die uns durchs Leben begleiten. So können wir lachen und spielen, uns gegenseitig helfen und beistehen“, sagte er in einem Gebet.

Nach dem frohen Lied der Kinder „Du bist immer da“, in dem es um Schule, Zuhause, Spielen, oben im Himmel und unten auf der Erde ging, trug Jeschner die Bibelstelle vor, in der Gott zu Abraham sprach: „Zieh weg aus deinem Land.“ Gedanken zum Text machte sich die evangelische Pfarrerin Anne Utz.

Sie ging auf das Zurücklassen von dem, was vertraut ist, ein und übertrug das biblische Geschehen auf das Ende der Kindergartenzeit mit dem Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Die Rückschau fiel sehr emotional aus. Vorschulkinder standen vor dem Altar, Erzieherinnen zeigten in stetem Wechsel Plakate mit Symbolen für das, was Spaß gemacht hat: "Feuerwehr", "Polizei", "Waldtage" oder "Basteln", riefen die Kinder dazu.

Als Wanderin mit Rucksack griff Anne Utz den Bibeltext von einer neuen Wegstrecke auf und fand begleitende Worte zu den Gegenständen im Rucksack, zu denen auch ein Kreuz gehörte, „als Zeichen Gottes, das immer bei mir ist und meinen Weg begleitet“. Sie wünschte den Mädchen und Buben viel Spaß auf dem Weg in die Schule. Diesen Wunsch erwiderten die Kleinen mit dem Lied „Möge die Straße uns zusammenführen" , in dem es heißt, "und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand“.

Sprecher der Kinder, der Erzieherinnen und der Eltern trugen Fürbitten vor wie: „Begleite uns auf unserem neuen Weg und lass uns immer deine Nähe spüren“, „Gib ihnen die Offenheit, uns den Mut, den für sie richtigen Weg zu finden, der ihren Begabungen und Interessen entspricht“, „Schenke uns die Güte und Warmherzigkeit, ihnen die Freiheit zu geben, die sie brauchen.“ Nach dem Vaterunser, dem Abschiedslied der Erzieherinnen und Kinder sowie der Segnung der Vorschüler sprach Pfarrer Thomas Jeschner ein Schlussgebet und beendete mit dem Segen den Abschlussgottesdienst.

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