07.02.2019 - 15:06 Uhr
Eschenfelden bei HirschbachOberpfalz

Feuerwehr Eschenfelden viel beschäftigt

Halbe-halbe verteilen sich 2018 technische Hilfeleistungen und Brände. Unter dem Strich steht ein an Einsätzen reiches Jahr.

Ehrungen warteten auf die Teilnehmer an Lehrgängen und Wissenstest. Vorne von links Vorsitzender Bernd Pilhofer, Bernadette Mertel, Lisa Mertel, Laura Neidel, Selina Pilhofer, Matthias Sertl; hinten von links Bürgermeister Hans Durst, Kreisbrandmeister Michael Schmidt, Erster Kommandant Richard Leißner, Alexander Durst, Alexander Gössl, Jonas Strobel, Kreisbrandinspektor Hans Sperber und Atemschutzbeauftragter Jürgen Leißner.
von Externer BeitragProfil

Zur Dienst- und Jahreshauptversammlung traf sich die Feuerwehr Eschenfelden. Kommandant Richard Leißner blickte dabei auf ein an Einsätzen ungewöhnlich reiches Jahr zurück. Zwölf Mal rückte die Feuerwehr Eschenfelden aus, einige mehr im Vergleich zu den Vorjahren. Technische Hilfeleistungen und Brände hielten sich die Waage. Auf der einen Seite standen Ölspuren und auslaufende Betriebsstoffe sowie die Sturmeinsätze im September. Leißner freute sich, dass an der Kirwa niemand verletzt wurde und das Zelt die heftigen Böen bis auf ein, zwei kleinere Schäden glimpflich überstand.

Kleine und große Brände

Bei den sechs Löscheinsätzen ging es um einen Hackschnitzelbunker in Edelsfeld, einen Flächenbrand im und um den Truppenübungsplatz, mehrere kleine Flächenbrände sowie das Großfeuer bei einem Fenster- und Türenhersteller in Weigendorf. Einem ehemaligen Kameraden half die Feuerwehr, seinem Hackschnitzelbunker zu räumen, nachdem dort Rauch aufgestiegen war. Die Absicherung des Dorffestes und des Martinszugs des Kindergartens St. Johannes rundeten die Tätigkeiten ab.

Die Wehr zählt derzeit 46 Aktive; darunter fünf Mädchen, über deren Engagement er sich sehr freue, sagte der Kommandant. Im vergangenen Jahr setzte er drei Schulungsabende und acht praktische Übungen auf den Dienstplan. Matthias Sertl und Alexander Gössl bildeten sich erfolgreich an der Staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg als Gerätewarte fort. Jürgen Leißner und erneut Matthias Sertl wurden beim Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach zu Maschinisten ausgebildet.

Höchste Anerkennung sprach Richard Leißner dem ortsansässigen Unternehmer Heinz Müller aus. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, Feuerwehrdienstleistende während der Arbeitzeit ausrücken zu lassen. Die Firma Müller leistet einen enormen Beitrag zur Einsatzfähigkeit der Wehr während der Tageszeit.

Zur Jugendgruppe stieß mit Jonas Strobel aus Riglashof ein Neuling. Mit ihm verfügt die Feuerwehr jetzt über sieben Anwärter. Sie absolvierten im Dezember erfolgreich den Wissenstest. Im Nachwuchsbereich soll die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus Achtel weiter ausgebaut werden.

Anbau an Skihütte

In der Jahreshauptversammlung des Feuerwehrvereins stellte Vorsitzender Bernd Pilhofer das größte Projekt im abgelaufenen Jahr heraus, den Anbau der Skihütte in Eschenfelden. Ihn übernahm federführend die Feuerwehr. Pilhofer dankte sowohl für die geleisteten Arbeitsstunden wie auch die Spenden.

Für 2019 laufen aktuell die Planungen für einen Vereinsausflug in den Truppenübungsplatz. An den Gründungsfesten der Feuerwehr Etzenricht, des Burschenvereins Hahnbach und der Feuerwehr Wolfsbach werde Eschenfelden teilnehmen. Mit den Kameraden aus Hirschbach ist für Pfingstsonntag ein gemeinsamer Frühschoppen abgemacht. Das Ausrichten des Dorffestes und der Kirwa steht auch wieder fest im Kalender.

Als Selbstverständlichkeit stufte Bürgermeister Hans Durst den Kauf der neuen Schutzanzüge durch die Gemeinde ein: "Denn ihr geht da rein, wo andere raus laufen." Kreisbrandinspektor Hans Sperber gab einen Überblick über aktuellen Themen der Landkreisführung. Der neue Kreisbrandmeister Michael Schmidt aus Auerbach stellte sich vor.

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