Eschenfelden bei Hirschbach
09.12.2018 - 15:21 Uhr

Neuer Renault Alpine und alter Wolga M21

Bei Freunden historischer Fahrzeuge schlägt das Herz höher, wenn sie diese beiden Autos sehen. Wobei das eine nagelneu und doch schon eine Legende ist.

In der Sowjetunion war der Wolga M21 eine gesuchte Limousine, die nur wenigen Menschen vorbehalten war. Jetzt ist sie ein absolutes Sammlerstück. Bild: Elfriede Winter
In der Sowjetunion war der Wolga M21 eine gesuchte Limousine, die nur wenigen Menschen vorbehalten war. Jetzt ist sie ein absolutes Sammlerstück.

Im Speedtreibhaus Eschenfelden ist der "neue" Renault Alpine A110 nach 23 Monaten Wartezeit angekommen. Die Première Édition ist auf 1955 Fahrzeuge weltweit begrenzt. Die Zahl 1955 bezieht sich auf das Gründungsjahr der Firma Alpine durch Jean Redele in Dieppe, Frankreich. Nach gut 30 Jahren erfolgte damit die erste Alpine-Nachfolge der so erfolgreichen Rallye-Helden aus den 60er/70er Jahren. Auf den Straßen wird man aber nur wenige davon sehen, da von den knapp 20 in Bayern ausgelieferten Autos die meisten in Sammlergaragen verschwinden.

Der Wolga M21 von den GAZ (Gorkier Automobil Werke), eine russische Oberklasse-Limousine aus den 50er- und 60er Jahren ist eine Rarität im Westen und seit einigen Wochen mit TÜV und Zulassung im Speedtreibhaus zu besichtigen. Das Fahrzeug verbrachte sein Leben bei einem weltbekannten Kunstprofessor aus Vilnius / Litauen. Ein Stück Automobilgeschichte der Sowjetunion. Geöffnet ist die Ausstellung mit den zahlreichen automobilen Raritäten am Samstag 14 bis 19 Uhr, Sonntag 13 bis 19 Uhr sowie an Feiertagen von 14 bis 19 oder nach Vereinbarung.

Der neue Renault Alpine ist jetzt schon ein Klassiker. Bild: Elfriede Winter
Der neue Renault Alpine ist jetzt schon ein Klassiker.
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