Die Böllerschützen der Schützengesellschaft „Hubertus“ haben das neue Jahr in Eslarn mit beeindruckenden „Feuerblumen“ begrüßt. Am Jahrestag trafen sich am historischen Schlossberg gegen Abend trotz schlechter Witterung zehn Böllerschützen mit ihren rund elf Kilogramm schweren Schaft- und Handböllern. Böllermeister Max Härtl übergab das Kommando an den erfahrenen Schussmeister Thomas Ziegler.
Aus den Edelstahlläufen ertönten zum Jahreswechsel verschiedene Schusssalven wie die „schnelle Reihe“ und ein gemeinsamer Salut. „Der 1. Januar gilt nicht nur im Bayerischen Wald als große Rauhnacht, an der die bösen Geister und Dämonen Unheil säen wollen“, begründet Schützenmeister und leidenschaftlicher Böllerschütze Daniel Biermeier. Um sicherzustellen, dass die Saat der bösen Wesen nicht aufgeht und Unheil anrichtet, pflegen die Böllerschützen seit langer Zeit diesen Brauch an einem der höchsten Geländepunkte in Eslarn.
Die Tradition der Böllerschützen reicht bis ins Jahr 2006 zurück. Damals gründeten neun Mitglieder der Schützengesellschaft „Hubertus“ die Böllerschützengruppe. Im Gasthof „Zur Krone von Bayern“ unterzeichneten die Eslarner Böllerschützen das Gründungsprotokoll. Gemäß dem Leitspruch der Schützengesellschaft, „Schützenbruder sein heißt mehr als Freund sein“, legten sie damit den Grundstein. „Im Laufe der Jahre stieg unsere Mitgliederzahl von 6 auf mittlerweile 30“, blickte die Vereinsführung zurück.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.