26.11.2019 - 09:45 Uhr
EslarnOberpfalz

Bürgermeister Reiner Gäbl kandidiert erneut

Der Eslarner wirft bei der Kommunalwahl 2020 erneut für den SPD-Ortsverein den Hut in den Ring. Außerdem führt er die Kandidatenliste für den Marktgemeinderat an. Viel Rückenwind bekommt Reiner Gäbl von seinen Parteimitgliedern.

Die Kandidaten engagieren sich im Ort und sind ein Abbild der Bevölkerung, sagt Eslarns Bürgermeister Reiner Gäbl (vorne, fünfter von links). Waidhaus Bürgermeisterin Margit Kirzinger (links) lobt die Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Jahren.
von Walter BeyerleinProfil

Viel Lob hat Eslarns Bürgermeister bei der SPD-Nominierungsveranstaltung zur Kommunalwahl 2020 in der Gaststätte "Böhmerwald" erhalten. "Reiner, du bist der Beste", sagte etwa SPD-Ortsvereinsvorsitzender Georg Zierer am Schluss seiner Vorstellungsrede. "Eslarn entwickelt sich unter Reiner Gäbl prächtig", lobte Waidhaus‘ Bürgermeisterin Margit Kirzinger.

Bei der Übertragung der Versammlungsleitung betonte sie die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden sechs Jahren. Gäbl sei der "Motor" der Integrierten Ländlichen Entwicklung im östlichen Landkreis. Besonders hob sie die künftige Spiel- und Badelandschaft am Atzmannsee hervor. Diese werde den Markt Eslarn ebenso aufwerten wie das Kommunbrauhaus. Gäbl kandidiert bei der Kommunalwahl 2020 erneut für den SPD-Ortsverein Eslarn. Außerdem führt er die Kandidatenliste für den Marktgemeinderat an. Alle 36 stimmberechtigten Mitglieder, darunter auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Fritz Möstl, stimmten für Gäbl.

Ortsvereinsvorsitzender Georg Zierer machte den Mitgliedern deutlich, dass Gäbl mit der Aufgabe seines Jobs bei der Arbeitsagentur zugunsten Eslarns freiwillig finanzielle Einbußen hinnehme. Der Bürgermeister genieße im Landkreis hohe Anerkennung. Sein Wort habe Gewicht bei den Kollegen. Ausführlich listete Zierer die in der Amtszeit Gäbls umgesetzten Projekte auf und hob dabei den Schuldenabbau trotz erheblicher Investitionen hervor.

Gäbl betonte in seiner Rede, dass er den Begriff "Wahlkampf" bewusst vermeide. Die bevorstehende Zeit bis zur Wahl sehe er vielmehr als "Bewerbung bei den Bürgern", in der künftige Projekte vorgestellt werden sollen. In seiner Amtszeit seien 34.819.000 Euro investiert und dennoch die Schulden auf 854.000 Euro zum Jahresende 2019 abgebaut worden, betonte er. Zudem verteidigte er die Bade- und Spiellandschaft am Atzmannsee. Diese habe zwar 400.000 Euro gekostet. Die belaste den Markt Eslarn dank eines 80-prozentigen Zuschusses nur gering.

Die Neugestaltung des Tillyplatzes werte diesen auf, im Gegensatz zu den im Marktgemeinderat verschiedentlich geforderten Parkplätzen. Die Wasserverbrauchs- und Abwassergebühren seien seit 2011 unverändert, auch wenn dies keine Garantie für die Zukunft sein könne. Stabil seien auch die Friedhofsgebühren seit 2003 und die gemeindlichen Steuern seit 2007.

Auch für die Kandidaten für den Marktgemeinderat hatte Gäbl lobende Worte parat. Diese seien im Ort engagiert und geben ein Abbild der Bevölkerung wider. Die Liste sei "offen", was verdeutliche, dass im Ort keine Parteipolitik betrieben werde. Für den Marktgemeinderat müsse das Ziel sein, eine möglichst große Fraktion bilden zu können. Denn: "Dann lassen sich Projekte leichter umsetzen."

Kandidaten des SPD-Ortsvereins Eslarn:

1. Reiner Gäbl, 60 Jahre, Oberamtsrat, Bürgermeister, 2. Brigitte Warta, 60, Postangestellte, Markträtin, 3. Georg Zierer, 49, Werkzeugmacher, Marktrat, 4. Laura Roth, 25, Arzthelferin, Markträtin, 5. Siegfried Wild, 50, Technischer Fachwirt, Marktrat 6. Doris Kleber, 42, Verkäuferin, 7. Karl Roth, 58, Stahlformenbauer, Marktrat, 8. Ulrike Möstl, 60, Rechtsanwältin, 9. Christian Schmucker, 36, Wirtschaftsingenieur, Marktrat, 10. Ulrike Eschenbecher, 53, Filialleiterin, 11. Michael Karl, 43, Dipl.-Verwaltungswirt, 12. Karl Brenner, 57, Krankenpfleger, 13. Uli Dippel, 33, Teamleiter Kundenservice, 14. Jörg Maier, 39, Werkzeugmacher, 15. Johannes Meckl, 37, Mitarbeiter im Bauhof, 16. Daniel Ring, 28, Rechtsanwalt, 17. Marco Stöckl, 24, Bankkaufmann, 18. Sebastian Lindner, 29, Drucktechniker, 19. Daniel Bäumler, 26, Polizeibeamter, 20. Daniel Biermaier, 28, Verwaltungsangestellter, 21. Georg Zierer, 30, Qualitätsmanager, 22. Florian Maier, 39, Kaminkehrermeister, 23. Christian Wild, 37, Betriebswirt, 24. Martin Bauer, 47, Berufskraftfahrer, 25. Erhard Bauer-Pfannenstein, 59, Landwirt, 26. Florian Pfannenstein, 32, Sachbearbeiter, 27. Gerald Grötsch, 49, Konstrukteur, 28. Johann Stahl, 62, Industriemeister; Ersatzmitglieder: Josef Brenner, Stephan Forster.

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