Die Musikkapelle "Jesse-James vom Sportzentrum" trat am "Nasch'n Irda" (Dienstag) in Erscheinung. Bei beiden Combos ist der Ablauf fast identisch, so dass am Aschermittwoch die "Schlutupers vom Böhmerwald" mit ihrem getreuen Volk zum endgültigen Ausklang blasen werden.
Im Mittelpunkt des inszenierten Schauspiels steht im "Böhmerwald" eine Gemeinschaftsbeichte, bei der merkwürdige irdische Gesellen ins Rampenlicht rücken. Bruder Danielius vom überirdischen Orden bittet in Mönchskutte das Faschingsvolk in einem separaten Winkel um einen finanziellen Ablass und honoriert das Entgegenkommen mit Hochprozentigem. Die Euro-Buße bemisst sich nach der Anzahl der "Ausrutscher" in der Narrenzeit.
Im Anschluss geht es noch einmal musikalisch durch die Heimatgemeinde. Im Mittelpunkt steht der schwächelnde Faschingsprinz auf der Trage, der sich bei der kleinen Sonderrunde noch einmal ein Bild von seinem trauenden Volk und seiner Regentschaft machen kann. Die Musiker begleiten mit Pauken und Trompeten in lockerer Marschformation den Faschingsausklang.
Zum Abschluss spricht Herr Merkwürden vom Faschingsorden zum weheklagenden Volk noch einmal tröstende Worte, und unter den Klagen der Prinzen-Witwe und der Anhänger löst sich der Prinz beim feurigen Abschlussritual schließlich in Rauch auf. Nach dem bekannten Lied der ehemals hessischen Faschingsqueen Margit Sponheimer ist am Aschermittwoch auch in Eslarn alles vorbei.














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